Die Lubawitscher Chabad-Bewegung

Chabad ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der hebräischen Wörter für Weisheit, Verständnis und Wissen. Diese jüdische religiöse Bewegung entstand im späten 18. Jahrhundert und war Teil der größeren chassidischen Bewegung des osteuropäischen Judentums zu der Zeit. Der chassidische Judaismus ist gekennzeichnet durch mystische Glaubenspraktiken, ein starkes Gemeindeleben und eine charismatische sowie dynastische Leiterschaft. Die Gruppe wird auch manchmal als Lubawitscher Chassidim bezeichnet, denn Lubawitsch war eine Stadt in Polen, wo diese Bewegung fast ein ganzes Jahrhundert ansässig war. Chassidismus im Allgemeinen – (es gibt viele Versionen dieser Gesamtbewegung) reagierte auf das, was die Mitglieder als kalten Rationalismus der Orthodoxie und wachsenden Liberalismus der jüdischen Aufklärung (Haskalah) betrachteten.

Die chassidische Bewegung pflegt einen fröhlicheren Frömmigkeitsstil des jüdischen Glaubens, was für viele attraktiv ist. Sie glauben auch daran, dass man durch mystische Gebete direkt mit Gott kommunizieren kann.

Während des Aufstiegs des Chassidismus waren jüdische Menschen von vielen jüdischen Leitern enttäuscht, die falsche messianische Behauptungen aufgestellt hatten. Doch sie glaubten immer noch, dass ihr Messias kommen würde. Die chassidische Bewegung griff diese messianische Sehnsucht auf und ermutigte ihre Anhänger, die Gebote eifrig zu halten, was irgendwie das Kommen des Messias beschleunigen sollte. Der Chabad lehrt, dass der Messias kommen wird, wenn jeder jüdische Mensch wirklich die Thora befolgt.

Im 20. Jahrhundert ermutigte Rabbi Menachem Mendel Schneerson, der siebte und letzte „Rebbe“, die Juden zur Einheit und sah es als seine Mission an, jeden Juden zurück zur Einhaltung der Thora zu bewegen, damit der Messias bald kommen könnte. Doch viele seiner Anhänger sahen eigentlich Rabbi Schneerson als Messias an. Er starb 1994, ohne einen Nachfolger bestimmt zu haben.

Viele seiner Anhänger glauben immer noch, dass er der Messias ist und von den Toten auferstehen wird. In Brooklyn und Teilen Israels gibt es Poster von Rabbi Schneerson an den Wänden, die ankündigen, dass der Messias und König gekommen ist. Jedoch kann man unmöglich den Rabbi als Messias bezeichnen, da er die biblischen Voraussetzungen nicht erfüllt, zu denen u.a. folgende gehören:

  • Der Messias muss aus der Linie Davids stammen (Jesaja 9:7; Jesaja 11:1; Psalm 132:11; 1.Mose  49,10).
    Rabbi Schneerson erfüllt diese Voraussage nicht.
  • Der Messias muss in Bethlehem geboren werden (Micha 5:2).
    Rabbi Schneerson wurde nicht dort geboren.
  • Der Messias muss ein Leben ohne Sünde führen, er muss für die Sünden Seines Volkes sterben und von den Toten auferstehen (Jesaja 53).
    Rabbi Schneerson erfüllte dies nicht.
  • Rabbi Schneerson war ein großer jüdischer Führer in vielerlei Hinsicht, aber ganz sicher war er nicht der Messias! Diese Prophetien und noch viele andere sind und werden noch von Jeschua (Jesus) erfüllt, dem einzig wahren Messias Israels!

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