Gott hält seine Versprechen

Nach den schweren Zeiten des zweiten Weltkrieges konnten sich bestimmt nur die wenigsten Juden vorstellen, dass nur 3 Jahre später am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wird. Wie groß muss die Freude der Juden gewesen sein, als über das Radio, das Fernsehen und Zeitungen die Staatsgründung Israels verkündigt wurde. Sicherlich mussten viele Gläubige an die zahlreichen Stellen im Alten Testament denken, in denen Gott seinem auserwählten Volk ein eigens Land verheißen hatte.

„Der HERR aber sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf und schaue von dem Orte, da du wohnst, nach Norden, Süden, Osten und Westen! Denn das ganze Land, das du siehst, will ich dir und deinem Samen geben auf ewig. Und ich will deinen Samen machen wie den Staub auf Erden; wenn ein Mensch den Staub auf Erden zählen kann, so soll man auch deinen Samen zählen. Mache dich auf, durchziehe das Land seiner Länge und Breite nach! Denn dir will ich es geben…“ (1. Mose 13:14-17)

„An dem Tage machte der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinem Samen habe ich dieses Land gegeben, vom Fluß Ägyptens bis an den großen Strom, den Euphrat…“ (1. Mose 15:18)

„Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, zur ewigen Besitzung, und ich will ihr Gott sein.“ (1. Mose 17:8)

„So spricht der HERR, welcher die Sonne zum Lichte bei Tage gegeben hat, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zur Leuchte bei Nacht; der das Meer erregt, daß seine Wellen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesichte beseitigt werden können, spricht der HERR, dann soll auch der Same Israels aufhören, ein Volk vor mir zu sein!“ (Jeremia 31:35-36)

„Ich will auch meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben; und ich will euch wieder in euer Land bringen, daß ihr erfahren sollt, daß ich der HERR bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun, spricht der HERR.“ (Hesekiel 37:14)

Dies sind aber nur einige Beispiel, der zahlreichen prophetischen Verheißungen, die Gott seinem Volk in der heiligen Schrift prophezeite und ihnen somit das Erbe an Israel durch seine Gnade versprach.

Schaut man auf die Geschichte, so wird schnell klar, dass obwohl die Juden immer wieder aus ihrem Land vertrieben wurden und zahlreiche Nationen wie Assyrien, Babylon, Persien, Griechen und Römer die Juden auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen vernichten wollten, es keiner geschafft hat.

Selbst nach der Zerstörung des zweiten Tempels gab es nie eine Zeit, in der keine Juden im verheißenen Land lebten. Zudem beteten die Juden Jahrhunderte lang für die Wiedergründung Zions in ihren Schabbat-Gebeten. Sie hatten nie den Wunsch nach einer Rückkehr ins Heilige Land verloren und hofften darauf, dass dieser Wunsch einmal wahr wird.

Nach den schrecklichen Taten Hitlers in denen viele Juden ihr Leben verloren hatten, schaffte es das jüdische Volk aus der Asche des Holocausts wieder neu aufzuerstehen und 1948 den modernen Staat Israel zu gründen. Innerhalb von 69 Jahren schaffte es das moderne Israel aus dem nichts einen blühenden Staat aufzubauen.

Juden aus allen Teilen der Welt kehren bis heute nach Israel zurück und helfen dabei das Land immer weiter auszubauen und somit wurde auch die Verheißung aus Hesekiel Kapitel 36 war.

„Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heiden entheiligt worden ist, welchen ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heiden sollen erkennen, daß ich der HERR bin, spricht Gott, der HERR, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. Denn ich will euch aus den Nationen herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen.“ (Hesekiel 36:23-24)

Aber so wie die Verheißung Gottes verspricht, dass die Juden aus allen Nationen in das verheißene Land wieder zurückkehren werden, so glauben wir auch ganz fest daran, dass Gott sein auserwähltes Volk auch zu sich und zu Jesus zurückkehren wird. Bereits heute können wir miterleben, wie sich die Rückkehr zu Jesus als den Messias unter den Juden langsam ausbreitet.