1600: Christian Gerson

Christian Gerson, ein deutscher Pfandleiher, liest aus “Neugier” ein Neues Testament, das einer seiner Kunden verpfändet hat. Als er erkennt, dass das Neue Testament sich stark auf die hebräische Bibel stützt, liest er immer wieder sein neues Buch “heimlich, damit meine Frau nichts mitbekommen sollte … mein Herz war wochenlang beunruhigt und sorgenvoll, Essen und Trinken boten mir keinen Reiz”. Gerson spürt, dass er sich bekehren muss, und bekehrt sich auch, zahlt aber einen hohen Preis dafür. “Meine Frau, mit der ich in Liebe und Treue als Ehemann zusammen gelebt und mit der ich zwei Söhne hatte, verließ ich auf ihren Wunsch hin … alle meine jüdischen Nachbarn und Bekannte … sind zu unerbittlichen Feinden geworden.”

 

 

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