1822: Isaac da Costa

Isaac da Costa, seine Frau Hannah und sein Freund Abraham Capadose werden in Holland getauft. Da Costa wird Holland’s bedeutendster Dichter und Capadose wird ein bedeutender Arzt; Da Costa’s Büchlein „Anklagen gegen den Geist des Jahrhunderts“ greift den rationalistischen Materialismus an, der das Denken in Holland zusehends dominiert, und fordert, dass Christus wieder zum Zentrum des nationalen Lebens werden soll. Da Costa schreibt oft über Christus und auch über sein jüdisches Erbe: “Inmitten der Verachtung und der Abneigung der Welt gegenüber der Bezeichnung ‘Jude’ habe ich mich stets der für mich damit verbundenen Herrlichkeit erfreut.” Die Jüdische Enzyklopädie bemerkt in Bezug auf ihn: “Sein Charakter wurde, nicht weniger als sein Genie, von seinen Zeitgenossen respektiert. Bis zum Ende seines Lebens empfand er nichts als Verehrung und Liebe für seine ehemaligen Glaubensgenossen”.

 

 

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