Das war STEP Berlin 2021!

Vom 5.-9. Juli diesen Jahres fand das große STEP-Programm in Berlin statt. Teilnehmer aus verschiedenen Teilen Deutschlands reisten in die Hauptstadt Deutschlands, um sich hier von Mitarbeitern von Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst zurüsten zu lassen  für den Dienst am jüdischen Volk.

Lesen Sie im Folgenden einige Berichte und Zeugnisse von den diesjährigen Teilnehmern und freuen Sie sich mit uns an dem, was Gott bei STEP 2021 gemacht hat!

 

Bericht von R.B.:

Selten hat mich unser Herr Yeshua so überrascht, wie mit STEP 2021 in Berlin und München!

Als Fürbitter mit einer Liebe zu Israel dachte ich, dass Evangelisation nicht mein Talent sei. Doch stand mir durch die Corona-Pandemie die Dringlichkeit, die gute Botschaft zu den Menschen zu bringen, klar vor Augen. Zudem zeigte mir unser Herr, dass ER mich in der Erntearbeit für Sein Volk Israel haben möchte. Die Frage war „aber wie, Herr?“. Als ich den Flyer für „STEP 2021 in Berlin“ las wusste ich, das ist es!

Evangelisation: Nähe KaDeWe/Wittenbergplatz

Mir wurde eine anstrengende Woche vorausgesagt und das war sie auch, doch ist sie aller Anstrengung wert. Wir wurden des Vormittags überwiegend von unseren messianischen Brüdern wie Wladimir Pikman im Wort, in der Praxis, in jüdischer Geschichte, aber auch in unserer gemeinsamen christlich-jüdischen Vergangenheit ausgebildet. Und obwohl ich schon viele Jahre in der Israelarbeit unterwegs bin, hat es mich tief getroffen und bewegt, all das aus dem Mund SEINES Volkes zu hören. Nachmittags durften wir mit den erfahrenen Geschwistern in Gruppen das Gehörte sofort in die Praxis umsetzen. Das war natürlich sehr spannend und aufregend, aber unser Herr schenkte uns Freude und Gnade in all unseren Begegnungen und Gesprächen, auch und besonders mit SEINEM Volk, sowie mit dem rechten Wetter. Erfrischend und schön war auch, dass wir junge, motivierte Damen unter uns Teilnehmern hatten.

Das Gelernte will geübt und gefestigt werden, deshalb habe ich mich für das Wochenend-Seminar in München mit Igor Swiderski angemeldet. Mit SEINEM Volk gemeinsam unserem Herrn dienen zu dürfen versetzt mich in Jubel, denn es ist für mich die Fleischwerdung des „einen neuen Menschen“ nach Epheser 2,14 ff worauf ich schon so lange warte. Wieder einmal habe ich erlebt, dass das Wort wahr ist: „… ihnen (den Israeliten) gehören die Sohnschaft und die Herrlichkeitund die Bündnisse und die Gesetzgebung und die Gottesdienste und die Verheißungen….“ Röm 9,4  – diese Herrlichkeit habe ich wahrgenommen.

Man sagte uns, es ist leicht dem jüdischen Volk das Evangelium zu sagen, aber es braucht Schulung, es ihnen aus dem Wort Gottes zu erklären. Dafür ist Beit Sar Shalom die beste Adresse!

 

Zeugnis von M.P.:

Am meisten hat mich beeindruckt, als ein junger netter moslemischer Mann von der Liebe des Vaters angesprochen war. Er hörte Worte über Jeschua und seinen Vater als einen Vater, der ihn unendlich liebt. Er war erkenntlich berührt und ging nach einer Weile zu unserem Stand, wo Brigitte ihm noch mehr erklärte.

Evangelisation in der Nähe vom Kino Zoopalast.

Ein anderer junger moslemischer Mann wollte auch die Worte vom Vater hören und sagte, dass ihn die Worte berührten.

Ich hoffe, auch einmal jüdische Menschen in der Stadt zu treffen und durch die Liebe des Vaters auf Jeschua hinweisen zu können.

 

Zeugnis von A.G.:

Am 4. Tag des STEP-Seminars hatte ich die Möglichkeit, auf der Straße mit einem russischen Juden zu reden, der in Berlin lebt. Er kam zu unserem Stand und forderte mich und die andere Christin heraus, ihm zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist. Unsere frischen Erinnerungen an das, was wir am Vormittag von einem der Referenten des STEP-Seminars gelernt hatten, waren dabei sehr hilfreich. Wir haben diesem russischen Juden u.a. Micha 5 vorgelesen sowie 2.Sam.7 und 1. Mos. 49 zitiert. Zum Schluss, nachdem der Leiter unseres Teams noch auf Hebräisch und Russisch weiter mit ihm gesprochen hatte, konnte ich ihm das Buch „Jesaja 53 erklärt“ auf russisch schenken. Es war super. – Ich hatte Gott gebeten um Kontakte zu Juden auf der Straße, da bis dahin meine Kontakte bei den Evangelisationseinsätzen immer zu Nicht-Juden gewesen waren, und an dem Tag ist mein Gebet erhört worden. Ich bin sehr dankbar.

 

Hier folgt ein kurzer Einblick in das STEP-Tagebuch eines Teilnehmers:

ALexanderplatz -Mo, 05.07. 

Junger Mann blond, hochgezogene Maske, Motiv auf dem T-Shirt sollen dokumentieren wie rückläufig seit Corona die Selbstmordrate in verschiedenen Ländern sei. Das Leben mit – ohne Gott kommt zur Sprache. Sein  Interesse führt zu keiner Entscheidung. Als Juventus kommt bitte ich ihn um das Gespräch von Mann zu Mann.

Evangelisation in Aktion …

Junger Mann auf dem Fahrrad, wie aufgeputscht, hektisch gibt an bekifft zu sein, was mich nicht schockt: ” denn Gott kann trotzdem zu ihm sprechen.” Er sucht eine Frau und ich frage nach Arbeit. Frohe Botschaft: ” alles hat Gott eine Lösung!”  Da dampft er ab.

Zwei englische  junge Frauen sind offen für Jesus, aber sehr  in Eile. Sie nehmen einen Flyer mit.

Drei Personen visieren  interessiert das Banner neben dem Tisch an. Die junge Frau interessiert sich für Hebräisch. Sie kann dem Glauben an Jesus nichts abgewinnen, lehnt das Religiöse ab. Ich spreche vom Glauben an ihn. Der junge Mann reagiert, er ist katholisch und findet den Glauben gut aber er lebt nicht damit. Die Drei sind auf dem Sprung.

Eine Katholikin aus Karlsruhe bestaunt den Büchertisch. Ich frage nach Jesus. Sie ist begeistert von ihm. Ich frage sie ob sie von ihrem Glauben spricht/ missioniert. Sie interessiert für das Thema: Jesus als Jude zu sehen. Ich gebe ihr Flyer von STEP 2021.

 

Alexanderplatz- Di,06.07.

Somalische junge Frau in trad. Tracht mit ihren 2 Töchtern und dem jüngeren Sohn, der Deutsch spricht. Er betont, dass sie Moslems sind. Ich spreche von der Liebe Gottes, dass sie unter Gottes  Schutz sind, wobei die Mutter stutzt  und sich auch freut, als der Junge übersetzt. dann ziehen sie schnell ab.

2 türkische junge Mütter nehmen  Segen u Flyer für sich und ihre Babies dankend an.

Irakischer Twen auf dem Fahrrad. Kommunikation per Translater auf seinem Handy. Er fragt wie kann er Christ werden. Juventus kommt zu Hilfe und wir spielen spontan zum Thema Vergebung. Ein NT können wir ihm mitgeben und er will darin lesen.

Nigerianer wirkt nicht nüchtern -dope- aber zielstrebig und nicht ohne Vorwissen drängt er ein NT und andere Literatur zu bekommen.

Junger Mann aus dem Tschad be-kennt Jesus leidenschaftlich und nimmt gerne Materialien  mit.

 

Ku`damm/ Uhlandstr. – Mi,  07.07. zu Zweit

Junger adretter Mann der  in das Herrenbekleidungsgeschäft einlädt bekennt sich als gläubiger Katholik ganz natürlich zu Jesus, und nimmt gerne Flyer an : Jesus-Jude.

2 STEP-Teilnehmerinnen beten für eine Person. STEP-Stand mit Gebetsschild (Angebot: „Wir beten für Sie. Fragen Sie uns!“) im Hintergrund in der Fußgängerzone Wilmersdorferstraße

Ein jüdisches älteres Paar ( Sie : Architektin einer christlichen Kirche hier in Bln- Er : Musiker ) bekennen sich zu Jesus und nehmen gerne Flyer an.

2 junge muslimische Mütter – mit ihren Babies – an der Bushaltestelle hören sich aufmerksam die Botschaft an. Dann kommt der Bus.

Eine junge sehr gebildete Frau reagiert auf den Opener: `Kennen Sie JESUS` in aggressiv er Haltung und einem Wortschwall und – gefecht. Meine esoterische Erfahrung mit der Finsternis bringt sie kurz zum Nachdenken. Zum Glück können wir uns dann der Diskussion entziehen. kein Flyer.

Gestandener Geschäftsmann hat alles und belächelt den Glauben. Auch das Schicksal eines Lazarus in der Hölle berührt ihn nicht.

Junger Mann im Kiosk hat kein Interesse, weil er Muslim ist. Die Idee, dass Gott alle und speziell  ihn liebt, erweicht ihn nicht. Das Gespräch endet sehr höflich und freundlich.

Ansammlung von Film- und Zeitungsleuten vor einem Hotel, wo Armin Laschet erwartet wird. Ein Ruf zu den Filmleuten, dass wir über Jesus als Jude informieren:  hochaktuell in dieser Zeit antisemitischer  Ressentiments, setzt ein öffentliches Statement.

 

Joachimsthalerplatz – Do, 08.07.

Zu unserer Orientierung , wo genau der Zielort ist,  fragen wir ein junges Paar und stellen uns kurz vor, was wir vorhaben, wen wir verkünden.  Der Mann verabschiedet sich mit fröhlichem  Schalom….  ( Ob er Jude ist? )

Langes Gespräch mit einem polnischen Mann mittleren Alters. Er trägt ein Kreuz, an dem Jesus hängt.  Der Mann  hat viel verloren, auch durch Tod und wirktt  tief berührt von Verlust, Enttäuschung… ich spreche ihm Trost zu.

Er scheint den Obdachlosen, die auf den Bänken ruhen, besonders verbunden.

Evangelisation & Gebet für einen Mann, Fußgängerzone Wilmersdorferstraße

Ein junger Mann, den ich wegen seines  jüdischen Aussehens in Englisch anspreche,  ist in Berlin geboren,  bekennt sich  zu  Jesus, ist Jude und er geht in eine baptistische Gemeinde.

Der junge Mann im Kiosk ist heute besonders freundlich. Ich komme in ein persönliches Gespräch mit ihm über seine Ausbildung und seine Interessen

an Natur und Saaten.  Ich wünsche ihm das Beste für die Ausbildung und er bedankt sich. Später stelle ich ihm das Heft  life.de vor, das er dankend annimmt.