Israels glorreiche Zukunft

Der Apostel Paulus unternahm große Anstrengungen, um zu erklären, dass Gott zwar in
großer Zahl Heiden zu seinem Königreich hinzufügte, aber er mit Israel und dem
jüdischen Volk nicht fertig war. Paulus geht sogar so weit zu sagen, dass, wenn der
Messias zurückkehrt, das gesamte damals lebende jüdische Volk “auf den schauen wird, den sie durchbohrt haben” (Sacharja 12:10; Johannes 19:37), und “ganz Israel wird gerettet werden.” (Römer 11:26) Paulus offenbart seinen Lesern, dass es für Israel noch
eine glorreiche Zukunft gibt!

Es gab viele Versuche, das jüdische Volk im Laufe der Geschichte zu eliminieren.
Chanukka feiert nur einen dieser Versuche. Antiochus war nicht die erste Person, die es
versuchte. Es gab viele andere, die es nach ihm versucht haben. Und traurig zu sagen,
dass es wahrscheinlich weitere Versuche geben wird. Aber so wie Antiochus, mit einer
überlegenen Armee, von den Makkabäern besiegt wurde, wird Gott keinen anderen
Versuch zum Erfolg zulassen.

Paulus sagt es so: “Aber nach der Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.” (Römer 11,28b-29) Das sollte
dem jüdischen Volk überall eine so große Hoffnung bringen. Aber es sollte auch allen
Gläubigen an Jesus Hoffnung bringen. Die Treue Gottes zu Seinen Verheißungen an das
jüdische Volk versichert, dass Er auch Seiner Verheißung vom ewigen Leben an alle, die
an Ihn glauben, treu bleiben wird!

Aber es bedeutet auch, dass das Werk der Verbreitung des Evangeliums noch nicht
beendet ist, vor allem nicht für das jüdische Volk. Paulus ruft die Heiden in Römer 11:11
zum Handeln auf, indem er sie bittet, ihre eigene Erlösung als etwas zu betrachten, das
das jüdische Volk eifersüchtig machen würde. Während wir also zuversichtlich sein
können, dass das jüdische Volk als Volk nie ganz ausgelöscht wird, sollten unsere Herzen
auf geistlicher Ebene dieselben sein wie die von Paulus, der sagte: “Brüder! Das
Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie gerettet
werden.” (Römer 10,1)

Von Neal H. Surasky

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