Es gibt so viel Grund, begeistert zu sein, wenn ein Baby geboren wird. Eine neue Hoffnung für die Zukunft ist da, und ein Name muss ausgewählt werden. Wird das Kind nach einem Verwandten benannt werden? Nach einem Freund? Wird es ein trendiger Name sein? Oder ein traditioneller? Wird der Name dem Kind gefallen? In der jüdischen Tradition werden Namen sorgfältig ausgewählt und haben große Bedeutung. Das war auch in biblischen Zeiten so.

Es gab indessen ein Baby, dessen Kommen so außergewöhnlich sein würde, dass selbst ortsansässige Sterndeuter die Zeichen dafür in den Sternen sahen und kamen, um dem Kind Ehre zu erweisen. Die bloße Geburt dieses Kindes bewirkte, dass der König Herodes erschrak (Matthäus  2,1-3).

Der Prophet Jesaja nennt dieses Kind wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst (Jesaja 9,5). Zwei dieser Namen deuten darauf hin, dass dieser Nachkomme Davids Gott im Fleisch sein würde. Namen in der Bibel weisen oft auf den Charakter hin, und die Namen, die Jesaja Ihm gab, sprechen die eigentliche Natur des davidischen Königs an.

Welches Kind jener Zeit könnte dem Namen „Ewig-Vater“, Avi-ad, gerecht werden, ganz zu schweigen von „starker Gott“, El Gibbor? Wie könnte ein irdischer König „starker Gott“ sein? In Jesaja  10,21 ist der Titel „starker Gott“ Gott allein vorbehalten. Jesaja  9,5-6 macht deutlich, dass der Nachkomme Davids von einer Frau geboren werden würde, ein echter, physischer Sprössling des Hauses David, und dennoch voll und ganz Gott sein würde. Ein Thema, das das gesamte Alte Testament (und auch das Neue Testament) wie ein roter Faden durchzieht, ist das der ewigen Herrschaft König Davids. In 2.  Samuel richtet Gott Seinen Bund mit König David auf. Der Herr spricht: Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern gelegt hast, dann werde ich deinen Nachkommen, der aus deinem Leib kommt, nach dir aufstehen lassen und werde sein Königtum festigen.” (2.  Samuel  7,12). Und Jesaja  9,6 greift eben diesen Gedanken auf.

Jeschua der jüdische Messias, geboren in Bethlehem, wurde gesandt, um der Welt Frieden zu bringen, indem Er uns mit dem Vater versöhnte und uns gerecht machte (Römer  5,9-11). Die größte Hoffnung, die wir in diesem Baby, Jesus, haben, bezieht sich auf Sein Leben als Erwachsener, auf Seinen Dienst, Seinen Tod und Seine Auferstehung, die allen, die an Ihn glauben, ewiges Leben und Errettung bringen. Wir freuen uns über die Geburt dieses Kindes, weil Er der Erlöser der Welt ist! Er ist wahrhaftig der „Wunderbare Ratgeber, starke Gott, Ewig-Vater und Friedefürst“.

www.chosenpeople.com; Übersetzung: Peter Darby

 

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held,  Ewig-Vater, Friede-Fürst

(Jesaja 9, 5)