Beweise f├╝r die Auferstehung Jeschuas


1. Das leere Grab

Aus antiken Quellen geht einhellig hervor, dass Jeschua (Jesus) von Nazareth von den R├Âmern gekreuzigt wurde. Der r├Âmische Historiker Tacitus (1. bis 2. Jh. n. Chr.), Bar-Serapion (1. Jh. n. Chr.) in seinem Brief, der Satiriker Lucian und sogar die Rabbiner schrieben, dass Jeschua get├Âtet wurde. Erst sp├Ąter wurde in Schriften, wie im Koran, geleugnet, dass Jeschua hingerichtet wurde. Wenn also Jeschua hingerichtet wurde, dann wurde Er auch in einer Art Grab bestattet. Paulus bezieht sich in seiner Botschaft vom Evangelium darauf, dass Jeschua ÔÇ×begrabenÔÇť wurde. In jedem der Evangelien wird berichtet, dass Er in ein Grab gelegt wurde. Aufgrund der Vielzahl von Quellen glauben selbst kritische Wissenschaftler, dass Jeschua hingerichtet und in einem Grab beigesetzt wurde, nur im Koran wird diese Tatsache geleugnet.

Doch daraus ergibt sich dann ein Problem f├╝r diejenigen, die nicht an Jesu Auferstehung von den Toten glauben. Wenn Jeschua in einem Grab bestattet wurde, dann h├Ątte Seine Grabst├Ątte von den Bewohnern Jerusalems gefunden werden k├Ânnen. Diejenigen Juden, die an Jeschua glaubten (wie zum Beispiel die J├╝nger), wussten genau, wo Sein Grab war, und genauso wussten dies die Juden, die nicht an Ihn glaubten (z.Bsp. der Hohepriester). Sogar die R├Âmer wussten, wo Jeschua begraben war, da r├Âmische Wachen an das Grab beordert wurden. Wenn allgemein bekannt war, wo sich das Grab befand, dann konnte auch jeder hingehen und sich davon ├╝berzeugen, ob das Grab wirklich leer war, wie die J├╝nger behaupteten.

Wenn der Stein weggerollt war und sich kein Leichnam darin befand, dann konnte der Hohepriester sehen, dass das Grab leer war. Falls der Stein nicht weggerollt gewesen w├Ąre, h├Ątte umgekehrt der Hohepriester den Leichnam aus dem Grab beschlagnahmen und beweisen k├Ânnen, dass die Geschichte vom ÔÇ×leeren GrabÔÇť eine Erfindung war. Im Evangelium nach Matth├Ąus lesen wir, dass er das nicht tun konnte, da das Grab tats├Ąchlich leer war. Stattdessen bestachen die obersten Priester die r├Âmischen Wachen. Sie sollten das Ger├╝cht verbreiten, dass die J├╝nger den Leichnam gestohlen h├Ątten (Matth. 28, 11-15).┬á Sogar hier geben Jeschuas Feinde zu, dass das Grab leer war.

Die Tatsache, dass Jeschuas Grabst├Ątte so ├Âffentlich zug├Ąnglich war, f├╝hrt bei der Mehrheit der Forscher zu der Schlussfolgerung, dass Sein Grab tats├Ąchlich leer war zu dem Zeitpunkt, als die Apostel anfingen, Jeschuas Auferstehung zu verk├╝ndigen. Nicht-Gl├Ąubige haben sich einige Erkl├Ąrungsversuche daf├╝r ausgedacht, doch dabei handelt es sich allesamt um das Resultat abstruser Spekulationen.

2. Jeschua  zeigte  sich  vielen  Menschen nach  seiner Auferstehung

Die zweite strittige Tatsache betrifft die Berichte vieler Augenzeugen, die Jeschua lebendig nach Seinem Tod gesehen haben. Sie sprachen mit Ihm, a├čen mit Ihm, und ber├╝hrten Ihn. In seiner Zusammenfassung des Evangeliums erw├Ąhnt Paulus, dass der Auferstandene Kephas (Simon Petrus, siehe Lukas 24, 34), den zw├Âlf J├╝ngern (vermutlich einschlie├člich Matthias, Apg. 1, 26), mehr als 500 Br├╝dern, Jakobus, den Aposteln (wahrscheinlich eine gr├Â├čere Gruppe als die 12) und schlie├člich Paulus selbst erschienen ist. In den Evangelien werden auch Jeschuas weibliche Anh├Ąngerinnen erw├Ąhnt, wie Maria Magdalena und andere, die Ihn lebend nach seinem Tod gesehen haben.

Einige dieser Leute haben selbst Berichte ├╝ber Jeschuas Auferstehung geschrieben, auch der Apostel Johannes, der von sich behauptete, ein Augenzeuge der Auferstehung Jeschuas zu sein (Joh. 21, 24; 1. Joh. 1, 1). Auch Petrus schrieb ├╝ber die Auferstehung vom Messias Jeschua von den Toten (1. Petr. 1, 3). Bei einer Gerichtsverhandlung braucht ein Ankl├Ąger zwei oder drei Berichte von unabh├Ąngigen Zeugen, um begr├╝ndete Zweifel an einem Ereignis auszur├Ąumen. In diesem Fall gibt es eine Vielzahl von Zeugen, die alle dasselbe sagen: Sie sahen Jeschua lebend nach seinem Tod.

Diejenigen, die die Auferstehung verk├╝ndeten, mussten bald erfahren, wie gef├Ąhrlich es war, diese Botschaft zu verbreiten. Nahezu alle wurden zu M├Ąrtyrern, wenn sie an ihrer Geschichte festhielten. Somit ist die Verschw├Ârungstheorie wenig glaubhaft, weil kein vern├╝nftiges Motiv dazu gefunden werden kann. Warum h├Ątten die J├╝nger das tun sollen? Macht Ruhm oder Geld konnten als Motivation ausgeschlossen werden. Und die Theorie der Halluzinationen steht ebenfalls auf wackeligen F├╝├čen. Wie kann es sein, dass sich bei einer Gruppe von Leuten alle dasselbe einbilden? Einige mutma├čten, dass die J├╝nger wesensver├Ąndernde Drogen genommen hatten, um mit ihrer Trauer fertig zu werden. Paulus hatte eine Begegnung mit Jeschua zu einer Zeit, als er Ihn hasste, und wir k├Ânnen annehmen, dass Jakobus noch nicht gl├Ąubig war, bevor Jeschua ihm begegnete (siehe Joh. 7,5). Wie konnten solche Leute, die Jeschua ablehnten, dieselben Halluzinationen haben wie Seine Nachfolger? Wenn man sich mit diesen Beweisen befasst, muss man auch bereit sein zu erkl├Ąren, was all diese j├╝dischen Menschen dazu bewegte, der ganzen Welt zu erz├Ąhlen, dass Jeschua von den Toten auferstanden ist.

3. Das Wachstum der fr├╝hen Kirche

Von dem r├Âmischen Geschichtsschreiber Suetonius (1. bis 2. Jh. n. Chr.) lernen wir, dass die Juden im Jahre 49 n. Chr. dar├╝ber stritten, ob Jeschua der versprochene Messias war. Sie verursachten solch eine Unruhe, dass sie von Kaiser Claudius aus Rom vertrieben wurden (Apg. 18, 1-2). Tacitus (1. bis 2. Jh. n. Chr.) schreibt, dass die Sekte, genannt ÔÇ×die ChristenÔÇť (von denen viele messianische Juden waren), von allen R├Âmern gehasst wurde und dass es sehr viele von ihnen in den 60er Jahren n. Chr. in der Stadt Rom gab. Vom r├Âmischen Verwalter Plinius, dem J├╝ngeren (1. bis 2. Jh. n. Chr.), lernen wir, dass der r├Âmische Staat Gl├Ąubige wegen ihrer religi├Âsen Hingabe an den Messias verfolgte. Er schrieb an den Kaiser Trajan: ÔÇťDieser ansteckende Aberglaube befindet sich nicht nur in den St├Ądten, auch bis in die benachbarten D├Ârfer und auf dem Land wird diese Infektion verbreitet.ÔÇť Er schrieb das ├╝ber ein Gebiet in Kleinasien, mehr als 1000 Kilometer entfernt vom Ursprung der ÔÇ×InfektionÔÇť in Jerusalem. Wie konnte sich die ÔÇ×InfektionÔÇť verbreiten?

Diese Verbreitung des Jeschua-Glaubens, wie in der Apostelgeschichte dargestellt, ereignete sich zwischen den Jahren 40 und 60 n. Chr. ├ťberall, wo diese Gl├Ąubigen auftauchten, glaubten sie an die Auferstehung von Jeschua, dem Sohn Gottes. Wie konnte die fr├╝he Kirche so schnell wachsen? Warum nannten Heiden einen j├╝dischen Zimmermann aus Galil├Ąa ÔÇ×GottÔÇť? Eine zufriedenstellende Erkl├Ąrung muss all diese Aspekte ber├╝cksichtigen.

Fazit

All diese Einzelfaktoren k├Ânnen nur angemessen durch die historische, auf Tatsachen beruhende Auferstehung Jeschuas von den Toten erkl├Ąrt werden. Alle anderen Theorien ber├╝cksichtigen nicht alle drei Tatsachen. Wenn es sich nur um Halluzinationen gehandelt h├Ątte, wird damit nicht das leere Grab erkl├Ąrt. Gleicherweise kann eine Verschw├Ârungstheorie zwar Erkl├Ąrungen f├╝r das leere Grab und Auferstehungserfahrungen liefern, jedoch nicht daf├╝r, warum die Apostel ihr Leben daf├╝r einsetzten, dass die Kirche weiterwachsen konnte. Was am Ende bleibt, ist der sehr j├╝dische, sehr alte Glaube, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat. Schon in der hebr├Ąischen Bibel gab es diese Idee einer Wiederauferstehung; sie entwickelte sich zu einer zentralen Hoffnung im Judaismus und zum Grundpfeiler des Glaubens f├╝r j├╝dische Gl├Ąubige an Jeschua und Gl├Ąubige aus den Nationen. Wenn Gott allein der Eine ist, der von den Toten auferweckt, dann ist Jeschuas Auferweckung durch Ihn legitimiert und damit ein Siegel der g├Âttlichen Best├Ątigung.

Was bedeutet das f├╝r uns, die wir an Jeschuas Auferstehung glauben? Paulus schreibt: ÔÇ×Denn wenn wir mit Seinem Tod vereinigt worden sind, werden wir auch eins mit Seiner Auferstehung sein.ÔÇť (R├Âm. 6, 5). Weil Jeschua von den Toten auferstanden ist, k├Ânnen auch wir sicher sein, dass der Tod nicht das Ende f├╝r uns ist. Auch wir werden von den Toten zum ewigen Leben auferweckt werden (1. Kor. 15, 42-49). Wir werden ewig leben ohne S├╝nde auf einer neuen Erde. Genau das ist die Hoffnung all jener, die an Jeschua glauben.

Der Glaube an die Auferstehung ist biblisch und j├╝disch, und die Auferstehung von Jeschua ist eine Tatsache. Das ist der Urgrund unseres Glaubens. Doch die Auferstehung darf f├╝r uns nicht nur ein Glaubensgrundsatz sein, sondern muss eine pers├Ânliche Angelegenheit werden. Der Tod ist nicht das Ende. In gewisser Weise ist er der Beginn des Lebens f├╝r all jene, die ihr Vertrauen auf den Messias setzen, der f├╝r unsere S├╝nden gestorben und auferstanden ist, um S├╝nde und Tod zu besiegen. Er gibt uns die Hoffnung auf ein neues Leben in der Gegenwart und auf ein Leben in alle Ewigkeit. Die Entscheidung liegt bei dir. Glaubst du, dass Jeschua gestorben ist? Glaubst du, dass Er von den Toten auferstanden ist? Die Auferstehung ist das Herzst├╝ck der biblischen Hoffnung, sowohl im Alten wie im Neuen Testament. Sie kann auch dir Hoffnung geben. Du kannst ewig leben in der Gegenwart deines Sch├Âpfers, wenn du von deiner S├╝nde umkehrst und dein Vertrauen in den j├╝dischen Messias setzt, der f├╝r die Welt gestorben ist. Wir brauchen Vergebung und die Bef├Ąhigung, anders zu leben, und dies ist nur m├Âglich, wenn wir Jeschua als unseren Messias annehmen.

 

Quelle: Chosen People Ministries, Auszug aus ÔÇ×A Jewish Look at the Resurrection of JesusÔÇť
├ťbersetzung: Monika┬á Brack