Or Jeschua – August 2022

Schalom liebe Freunde,

wir freuen uns sehr, Ihnen die Sommerausgabe von Or Jeschua zukommen zu lassen! In diesem Som- mer habe ich mich u.a. mit dem Thema ÔÇ×HoffnungÔÇť aus biblisch- j├╝discher Perspektive besch├Ąftigt. Einige Gedanken m├Âchte ich mit Ihnen teilen.

Unsere rabbinische Tradition besagt Folgendes: ÔÇ×Ehe es besser wird, wird es radikal schlechter werden.ÔÇť Wir nennen das ÔÇ×Chevlei MaschiachÔÇť, die Geburtswehen des Messias. In der Bibel und auch besonders im Neuen Testament sehen wir: Es kommen die Wehen, es kommt die gro├če Tr├╝bsal, und erst dann ÔÇ×erscheint im Himmel das Zeichen des MenschensohnesÔÇť. Und der Messias kommt und sammelt alle zusammen, alle Juden und alle V├Âlker werden gesegnet. So sieht die biblische Hoffnung aus (vgl. Matth├Ąus 24).
Und was ist mit der Hoffnung f├╝r heute? Er wird uns heilen. Und trotzdem werden wir durch Alter und Krankheiten sterben. Er wird uns helfen, viele Menschen zum Glauben zu f├╝hren. Das hoffen wir. Und trotzdem bleibt diese Welt ohne Glauben, bis der Messias zur├╝ckkehrt. Er hilft uns heute mit unseren Problemen. Und trotzdem kommen morgen neue Probleme ÔÇô bis der Messias zur├╝ckkehrt. Es wird Frieden in der Ukraine herrschen. Hoffentlich bald. Aber dann kommen neue Kriege.

Ich will damit nicht sagen, dass wir keine Hoffnung f├╝r heute oder f├╝r morgen haben d├╝rfen. Es ist so normal und menschlich. Ohne diese Hoffnung ist es schwierig zu leben. Aber es ist nicht die Hoffnung, die der Apostel Paulus hatte. Die biblische Hoffnung bezieht sich nicht auf heute oder morgen, sondern auf die Wiederkunft unseres Messias Jeschua (Jesus), der dann am Ende der Zeit alle Juden zu sich bringt so wie auch alle V├Âlker. In dieser Zeit wird es keinen Krieg, keine Probleme und┬ákeine Tr├Ąnen mehr geben (vgl. Offenbarung 21). Die vollkommene Hoffnung wird sich erf├╝llen, so wie es auch in R├Âmer 8, 18ff. beschrieben wird:

ÔÇ×Denn wir wissen, dass die ganze Sch├Âpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ├Ąngstigt. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erl├Âsung unseres Leibes. Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung. Denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.ÔÇť (R├Âmer 8, 23ÔÇô25)

Das ist die Hoffnung. Das ist unsere Zukunft. Ich w├╝rde so gern sagen, alles wird gut. Aber meine Hoffnungen und Tr├Ąume f├╝r das heutige Leben sind nicht die Hoffnung des Apostel Paulus. Seine Hoffnung war die Zukunft, wenn Jeschua zur├╝ckkehrt. Er hat es versprochen. Und der Geist Gottes ist unser Unterpfand (vgl. 2. Korinther 5, 5). Er erinnert uns: ÔÇ×Jeschua kommt wieder.ÔÇť Das ist die Hoffnung f├╝r Israel und f├╝r alle V├Âlker. Und genau diese Hoffnung motiviert uns, dar├╝ber weiter zu erz├Ąhlen. Zusammen mit Ihnen, durch Ihre F├╝rbitte und Ihre Unterst├╝tzung klappt es sogar besser!

Die bevorstehenden hohen j├╝dischen Feiertage weisen sehr stark auf die Wiederkunft des Messias hin. Mehr dazu lesen Sie im Innenteil von Or Jeschua oder hier. Ich will Ihnen schon jetzt herzlich zu den j├╝dischen Festen gratulieren und w├╝nsche Ihnen Schalom und Hoffnung,

Ihr Wladimir Pikman

 

Or Jeschua – August 2022 als PDF herunterladen

 

Erfahren Sie mehr ├╝ber das Projekt 10 Tage Gebet f├╝r j├╝dische Menschen unter www.10tagegebet.de

 

Zum Or Jeschua Archiv