Perfekt f├╝r Gott

Warum mussten die Tiere, die als Brandopfer dargebracht wurden, perfekt sein?

In der Torah lesen wir ├╝ber Gottes Wunsch nach perfekten Rindern, Schafen und Ziegen, die von den Israeliten geopfert werden sollten (3. Mose 22:17-33). Das einzige Mal, dass Er ein leicht unvollkommenes Tier akzeptiert, ist, wenn ein Ochse oder ein Schaf mit einem zu gro├č gewordenen oder verk├╝mmerten Glied als freiwilliges Opfer dargebracht wird (V. 23). Bei allen anderen Opfergaben darf das geopferte Tier keine Makel haben.

Hier sind ein paar Dinge, die wir aus 3. Mose lernen k├Ânnen.

🔹 Gott verdient unser Bestes. Der Gedanke, sein bestes Schaf f├╝r ein Brandopfer zu opfern – ein Opfer, das man nicht essen wird – mag manchen Menschen wie eine Verschwendung erscheinen. Die Versuchung ist sicherlich gro├č, Gott weniger als sein Bestes zu geben. Aber wenn wir an all das denken, was Gott f├╝r uns getan hat, ist das Mindeste, was wir tun k├Ânnen, ihm unser Bestes zu geben. Wir bringen heute keine Opfer dar, aber wenn wir versuchen, Gott zu gehorchen oder ihm unsere Anbetung darzubringen, sollten wir das von ganzem Herzen tun.

🔹 Gott ist heilig. Gott wird buchst├Ąblich kein Opfer annehmen, das unter seinen Standards liegt (V. 20). Er ist perfekt und allm├Ąchtig, und er m├Âchte, dass sein Volk auch heilig ist – abgesondert, anders als die Welt. Indem sie dem einen wahren Gott ein perfektes Opfer bringen, zeigen die Israeliten den Nationen, dass sie einem Gott dienen, der allm├Ąchtig und w├╝rdig ist, gepriesen zu werden, und er gibt seinem Volk einen h├Âheren Standard f├╝r das Leben.

🔹 Gott folgt seinem eigenen Standard. Auf dieselbe Weise, wie Er den Israeliten befahl, ihr Bestes zu bringen, gab Gott auch Sein Bestes, als Er Seinen Sohn, Jeschua, als das endg├╝ltige Opfer f├╝r die S├╝nde darbrachte. Jeschua war in der Tat perfekt – er hat nie ges├╝ndigt, sondern wurde zur S├╝nde und ertrug unsere Strafe, damit wir vor Gott gerecht werden k├Ânnen (2. Korinther 5,21).

Wir dienen einem heiligen und ehrfurchtgebietenden Gott, der uns durch seinen Sohn heilig gemacht hat! Nun sind wir, die wir unser Vertrauen auf ihn gesetzt haben, lebendige Opfer, die durch die Erneuerung unseres Sinnes verwandelt werden, damit wir der Welt Gottes vollkommenen Willen beweisen k├Ânnen (R├Âmer 12,1-2).

 

 

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