Straßengetümmel

Mitarbeiter berichtet:

Viele von euch kennen bestimmt das schöne Lied „Du bist der Höchste, oh Herr über allen Erden, Du bist erhoben, über allen Göttern… Ich erhebe Dich, Ich erhebe Dich, Ich erhebe Dich, oh Herr…“ Wenn wir es in unserer Gemeinde singen, dann fühle ich mich wirklich klein und erkenne immer wieder aufs Neue, dass ich nur ein Hauch bin. Ich bin getragen und geführt allein durch seine Gnade. In 1. Mose 14,22 sagte Abram zum König von Sodom: „Ich erhebe meine Hand auf zum HERRN, zu GOTT, dem HÖCHSTEN, der Himmel und Erde geschaffen hat.“ Der Gottesname (El Elyon) bezeichnet den einzig wahren und höchsten Gott. Er drückt die Erhabenheit des Gottes Israels aus. Der Allerhöchste steht im Gegensatz zu den heidnischen Göttern und Götzen. Er ist der Schöpfer aller Dinge und allen Lebens, der Lenker der Geschichte, welcher alles zum Heil derer führt, die IHM allein vertrauen.

Da wir im Radius von 100 km, rund um Koblenz (nach meiner Information) keine jüdisch-messianischen Gemeinden haben, nehmen seit Jahren Familien bis zu 100 km und mehr auf sich, um zu den Gottesdiensten nach Koblenz zu kommen. Aus Erfahrung weiß ich genau, dass es sehr anstrengend, aber auch gefährlich sein kann, so lange Strecken zu fahren. Wenn die Menschen aus bestimmten Gründen nicht zu den Gottesdiensten kommen können, dann rufen sie immer an und sagen mit einem schlechten Gewissen ab. Der Hunger nach Gemeinschaft und das Hören von Gottes Wort ist einfach stärker. Bitte betet für den Schutz dieser Familien auf den Straßen. Wie schön wäre es, wenn sich jüdisch-messianische Hausgruppen oder Gemeinden in deren Gegenden bilden würden und sie diese Strapazen dann nicht mehr auf sich nehmen müssten. Wir sind trotzdem sehr dankbar, dass sie zu uns kommen und für uns ein großer Segen sind. Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen für Eure Gebete, Eure Unterstützung und dafür, dass es Euch gibt und Ihr unseren Dienst in Koblenz seit Jahren mit begleitet.

 

 

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