November 2020

J√úDISCHEN MENSCHEN VON JESCHUA ERZ√ĄHLEN
Auch in diesen Zeiten biete ich weiterhin ein Online-Seminar zu dem Thema “Wie man dem j√ľdischen Volk dienen kann” an, das man in Usbekistan, Kasachstan und Haifa (Israel) besuchen kann. Den Teilnehmern gebe ich alles weiter, was der Herr mich in den 20 Jahren meines Dienstes lehrte. Er erf√ľllt mich mit Freude an diesem Dienst!
Ganz zu Beginn meines Weges mit Jeschua h√∂rte ich die folgenden Worte:¬†“Ich werde Menschen zu Dir f√ľhren und Du f√ľhrst sie zu mir!”
Genau das ist √ľberall geschehen: In Russland und der Ukraine, Ungarn, Polen und Deutschland, in Amerika und nun auch in Israel! Als ich einmal Dokumente an Ulpan (einer Hebr√§isch-Schule) ausf√ľllte, hat der Lehrer mich nach meinem Fachgebiet gefragt. Ich habe ihm kurz von meinem Leben erz√§hlt und dann eine halbe Stunde von Jeschua! Wie er dabei zugeh√∂rt hat!
Ein weiterer Jude, der aus Georgia kam, war so hungrig nach Gott. Wir wollen in Kontakt bleiben und ich habe versprochen, ihm eine Bibel zu geben. Als wir uns verabschiedeten, sagte er:¬†“Als Du angefangen hast, von Gott zu erz√§hlen, haben Deine Augen geleuchtet!”¬†–¬†“Du hast Gottes Licht in meinen Augen gesehen!”, antwortete ich.

Mira Gracheva, Israel

 

TROTZ ALLER SCHWIEIRGKEITEN

Trotz aller Schwierigkeiten versuche ich j√ľdische Menschen mit dem Evangelium von Jeschua zu erreichen, wie gro√ü der Aufwand auch sein mag. Erst k√ľrzlich lernte ich ein israelisch-chassidisches Ehepaar kennen: Y. und seine Frau T. Sie geh√∂ren zum Breslev-Zweig der chassidischen Bewegung und leben in Israel. Ich bin mit ihnen in Kontakt gekommen, als ich einige j√ľdische B√ľcher in Russisch auf ihrer Website bestellt habe. Sie haben mir bei einigen Schwierigkeiten bei der Bestellung geholfen. Oft haben wir √ľber WhatsApp Kontakt gehabt und dabei Fragen √ľber ihren und meinen Glauben ausgetauscht. Einmal hat Y. erw√§hnt, dass Rabbi Nachman, der geistliche Leiter von Breslev, der vom sp√§ten 18. Jahrhundert bis zum fr√ľhen 19. Jahrhundert lebte, hervorgehoben hat, dass Menschen sich freuen sollten, wenn sie erniedrigt werden und Zeiten von Dem√ľtigung und Leid durchleben. Ich habe sofort die Gelegenheit ergriffen und aus dem Jakobusbrief (Jaakov) zitiert, der ganz √§hnliche Gedanken behandelt. Diesem Austausch folgten zahlreiche, fast t√§gliche Gespr√§che, in denen wir √ľber die j√ľdischen Wurzeln des Neuen Testaments gesprochen haben. Schlie√ülich haben Y. und besonders T. um eine Ausgabe des Neuen Testaments in Englisch oder Hebr√§isch gebeten, und mithilfe eines messianischen Freundes in Israel habe ich ihnen eine zukommen lassen k√∂nnen. Bitte beten Sie, dass der Ruach HaKodesch (der Heilige Geist) die Herzen von Y. und T. ber√ľhrt und sie Jeschua in ihre Herzen einladen.

Ein weiteres Gebetsanliegen ist unsere Arbeit in der Ukraine. Auch wenn ich selbst wegen der Pandemie noch nicht dorthin reisen kann, finden dort einige wunderbare Dinge statt. W√§hrend der j√ľdischen Festtage haben wir Feiern in all unseren Gemeinden abhalten k√∂nnen mit einer Gesamtzahl von 1400 Teilnehmern. In dieser Zeit haben wir auch √ľber 700 Hilfspakete mit Essen, Kleidung, Medikamenten etc. unter bed√ľrftigen j√ľdischen und nicht-j√ľdischen Menschen verteilen k√∂nnen. Au√üerdem haben wir uns um Waisenkinder in vier St√§dten mit ihren verschiedenen Anliegen k√ľmmern k√∂nnen. Und die ganze Zeit √ľber konnten wir diese Arbeit als treue Zeugen Jeschuas verrichten.

Boris Goldin, S√ľdflorida

  

MESSIANISCHER SCHABBAT MIT J√úDISCHEN MENSCHEN

Im Oktober luden wir bei unserem Schabbatabend wieder j√ľdische Menschen ein, um am Freitagabend miteinander zu essen, Lieder zu singen und Gemeinschaft zu haben. Gemeinsam erlebten wir einen erf√ľllten Abend, an dem wir uns u.a. dar√ľber austauschten, was uns in dieser herausfordernden Zeit Kraft gibt. Dabei konnten wir besonders zwei neuen j√ľdischen Frauen gegen√ľber auch von der geistlichen Nahrung berichten, die wir aus Gottes Wort und aus der Stillen Zeit mit Ihm erhalten. Lasst uns doch beten, dass dieses Zeugnis in ihren Herzen nachklingt, besonders, weil nun die Schabbattreffen vorerst nicht stattfinden k√∂nnen.

David und Deborah Haupt, Berlin

 

JESUS INS LEBEN EINLADEN

Vor einigen Wochen bat eine Dame (I.), die sich selbst f√ľr eine russisch-orthodoxe Frau h√§lt, √ľber ein Mitglied unserer Gemeinschaft darum, an unseren w√∂chentlichen Treffen auf Zoom teilzunehmen. Nach der ersten Woche fand ich heraus, dass sie keine Bibel hatte. Also fuhren Vicka und ich zu ihrem Wohnort, um ihr ein Exemplar zu bringen. W√§hrend dieser Zeit hatten wir ein sehr gutes Gespr√§ch √ľber Gott und die Bedeutung des Glaubens an ihn, besonders in Zeiten wie diesen, die wir alle durchleben. Nach einem Zoom-Treffen einige Tage sp√§ter hatte sie am Ende so viele Fragen, dass es eine zus√§tzliche Stunde dauerte, um sie zu beantworten. Durch unsere Gespr√§che kamen sowohl Vicka als auch ich zu der Erkenntnis, dass sie Jesus nie in ihr Leben eingeladen hatte. Wir erwarten, dass sie uns in einigen Tagen besucht, und beten, dass der Herr uns Weisheit gibt, wie wir I. f√ľr Ihn gewinnen k√∂nnen. Ich hoffe, dass ich Sie mit dem n√§chsten Brief √ľber das Ergebnis des Treffens auf dem Laufenden halten kann.

Mitarbeiter in Jerusalem

 

HILFE F√úR NEUE ZUWANDERER IN ISRAEL

Wie die meisten von euch wissen, gab es in Israel den zweiten Lock-down von Mitte September bis Mitte Oktober. In den letzten zwei Oktoberwochen gabt es dann etwas mehr Lockerungen. Und wie wir schon im letzten Brief berichtet haben, gab es eine gro√üe Einwanderungswelle trotz der Quarant√§ne und der begrenzten Fl√ľge.

Im September baten 55 Familien um Unterst√ľtzung und Beratung. Viele Neueinwanderer kamen ohne Familienangeh√∂rige, und unser Team hat w√§hrend dieser zweiten Ausgangssperre im Land mit ihnen den Kontakt aufrechterhalten, weil es eine Herausforderung sein kann, w√§hrend eines Lock-downs allein in einem neuen und fremden Land sich zurechtfinden zu m√ľssen. Kurz vor der zweiten Ausgangssperre gelang es uns, eine kleine Veranstaltung f√ľr diejenigen zu arrangieren, die gerade in Israel angekommen waren und ihre Zeit in der Quarant√§ne beendet hatten. Es gab Musik, Gemeinschaft, und es wurde √ľber die Bedeutung der Feste aufgekl√§rt. Nach diesem festlichen Abend baten mehrere Teilnehmer um eine Bibel. Sie √§u√üerten den Wunsch, mehr √ľber die Feste und den Gott Israels zu erfahren.

Mitarbeiter in Israel

 

ONLINE-UNTERRICHT UND LIVE-EVANGELISATIONSKONZERT

Im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass dies auch Vorteile hat. Zweimal pro Woche gebe ich online Bibelunterricht. Heute nehmen Menschen aus verschiedenen St√§dten Israels und sogar aus anderen L√§ndern daran teil. Auch einige Nichtgl√§ubige h√∂ren mit gro√üem Interesse zu und stellen viele Fragen. Ich erhalte viele Briefe mit Worten der Dankbarkeit, und manche verursachen Tr√§nen in meinen Augen. Zum Beispiel die Notiz einer Frau: “Lieber M., Gott selbst hat dich heute zu mir gesandt. Ich f√ľhlte mich sehr allein. Als ich mich am schlimmsten f√ľhlte, erhielt ich eine Einladung zu einer Unterrichtsstunde. Du hast keine Ahnung, wie gl√ľcklich ich war. Ich danke dir! Du kommst wirklich immer dann, wenn du am meisten gebraucht wirst! ”

Wir veranstalteten ein Live-Evangelisationskonzert, an dem √ľber 500 Menschen teilnahmen, von denen 90% nicht gl√§ubig sind. Nach dem Konzert erhielt ich Dankesnachrichten. Die Leute schrieben, dass dieses Konzert f√ľr sie Licht in einem Tunnel der Finsternis wurde!

Mitarbeiter in Jerusalem

 

RADIO ALS WERKZEUG DER EVANGELISATION

Auch das Radioprogramm bringt immer mehr gute Frucht: Nach meiner letzten Sendung erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die mir sagte, dass sie J√ľdin sei und dass die Sendung einen starken Eindruck auf sie gemacht habe. Sie m√∂chte mehr √ľber Gott erfahren und an unseren Online-Treffen teilnehmen. Sie ist sehr vorsichtig und hat mir immer noch nicht ihren Namen und ihre Telefonnummer gegeben. Bitte beten Sie f√ľr diesen erstaunlichen Dienst.

Au√üerdem miete ich mir Zeit im Radio von einer v√∂llig unreligi√∂sen j√ľdischen Frau, die eine bekannte √Ąrztin unter russischsprachigen Chicagoern ist. Sie glaubt, es sei mein Anliegen, aufgrund der Thora Menschen zu helfen, die wegen der Pandemie an Einsamkeit leiden. Daher ist ihr ganzes Publikum, das sie seit 20 Jahren aufgebaut hat, auch zu meiner Zuh√∂rerschaft geworden! Dar√ľber hinaus wird dieses Programm auch auf Facebook ver√∂ffentlicht und zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Hauptempf√§nger aller meiner Sendungen ist jedoch in erster Linie die √Ąrztin selbst. Sie ist immer mit dabei und h√∂rt sehr genau auf meine Programme und stellt sehr gute Fragen, was das Programm eher zu einer Talkshow als nur zu einem Bericht macht. Ehrlich gesagt, h√§tte ich mir so etwas nie tr√§umen lassen!

Kirill Swiderski, Chicago

 

GOTT √ĖFFNET EINE GRO√üE NEUE T√úR

Da sich jetzt viele T√ľren f√ľr eine pers√∂nliche Begegnung mit j√ľdischen Suchenden schlie√üen, √∂ffnet Gott eine gro√üe neue T√ľr, um die Botschaft Jeschuas online via Zoom- und Skype-Treffen weiterzugeben. Und die Menschen sind so hungrig nach Gottes Wort, sogar nach seinem Licht in dieser dunklen und unsicheren Zeit. Ich f√ľhre w√∂chentliche Bibelstunden und verschiedene Lehrprogramme durch und mache unsere j√ľdischen Br√ľder und Schwestern zu Nachfolgern Jeschuas. Und welch ein gro√üer Segen ist das! Immer mehr Menschen sehen die Notwendigkeit einer pers√∂nlichen und engen Beziehung zu Jeschua, in der sie Ihm ihr Leben anvertrauen.

Evgeni Ivanov, Osnabr√ľck

 

Oktober 2020

J√úDISCHE ATHEISTIN FINDET GOTT
‚ÄěSie m√ľssen verstehen‚ÄĚ, erinnerte mich die 80-j√§hrige Esther* (Name ge√§ndert), ‚Äěunsere ganze Generation wurde in der Sowjetunion mit Atheismus vollgestopft. Vom Kindergarten bis zur Uni h√∂rten wir st√§ndig: `Es gibt keinen Gott!¬ī In meinem Beruf wurde ich st√§ndig vom KGB √ľberwacht. Und sogar auf dem Heimweg wagte ich keine Blicke in Richtung religi√∂ser Einrichtungen, einfach um m√∂glichen Vorw√ľrfen vorzubeugen.‚ÄĚ Esthers Beschreibung trifft ins Schwarze, was die Mentalit√§t j√ľdischer Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion betrifft, und das sind genau die j√ľdischen Menschen, mit denen wir √ľber den Messias ins Gespr√§ch kommen. Doch was kann schon den Geist Gottes stoppen?! Und so betete sie mit mir noch im selben Gespr√§ch f√ľr die Vergebung ihrer S√ľnden und lud den Messias Jeschua in ihr Leben ein.
Igor Swiderski, M√ľnchen

OUTREACH – BERLIN
Obwohl wegen der Coronakrise keine israelischen Touristen mehr nach Berlin kommen, treffen wir bei unseren Stra√üeneins√§tzen immer wieder Juden aus aller Welt. So z.B. Mottel* (Name ge√§ndert), einen farbigen, aus USA stammenden orthodoxen Juden, der seit vielen Jahren in Berlin lebt. Zu meinem Erstaunen war er sehr offen und nahm das NT und weitere Literatur gerne an und setzte sich eine Weile zu uns. Seitdem h√§lt Mottel* mit uns Kontakt, kommt regelm√§√üig zu unseren Schabbat-Veranstaltungen und feierte Sukkot mit uns. Bitte beten Sie f√ľr Mottel*, dass er sein Herz f√ľr Jeschua √∂ffnet und auch Heilung erlebt und dass Gott uns noch viele Juden schicken m√∂ge, denen wir das Heil in Jeschua anbieten d√ľrfen.
Brigitte Weghaus, Berlin

MENSCHEN LEIDEN ‚Äď WIR HELFEN
Vor einigen Wochen begann der Schulbesuch in Israel, und die Zahl der mit Covid 19 infizierten Menschen stieg sofort an. Heute haben wir mehr als 7000 Patienten pro Tag. Um die Infektionen einzud√§mmen, beschloss die Regierung mit dem Beginn der Herbstfeste f√ľr mehrere Wochen einen kompletten Lockdown.

Dies ist eine gro√üe Herausforderung, besonders f√ľr Holocaust√ľberlebende. Mordechai (96) ist einer von vielen, der unter der Einsamkeit sehr leidet: ‚ÄěVor der Coronakrise ging ich jeden Tag spazieren. Seit einem halben Jahr sitze ich nun schon zuhause. Ich habe niemanden, zu dem ich auch nur ein Wort sagen kann, und es bringt mich um‚Äú, berichtet er verzweifelt. ‚ÄěIch leide sehr unter der Tatsache, dass mich niemand besuchen kann. Vor der Krise kamen regelm√§√üig Freiwillige zu mir, fast jeden Tag, aber heute nicht mehr, aus Angst, mich anzustecken. Die Schlaflosigkeit qu√§lt mich. Ich werde verr√ľckt und habe keine Ahnung, wie ich mit all dem umgehen soll. Als wir jung waren, bauten wir dieses Land auf, aber jetzt hat der Staat das Interesse an uns verloren. Es gibt N√§chte, in denen ich weinend aufwache. Haben wir das verdient?‚Äú
Es tut mir weh, solche Geschichten zu h√∂ren, und wir versuchen, die Situation zu √§ndern und in dieser Zeit ein Licht zu sein. Seit acht Monaten haben die meisten Holocaust√ľberlebenden Angst davor, das Haus zu verlassen oder Arztbesuche zu machen. Viele, vor allem diejenigen, die allein leben, kochen kaum f√ľr sich selbst. So kochen wir nun f√ľr sie und liefern ihnen warmes Essen. Wir versuchen, f√ľr jeden von ihnen mehrere Gerichte zuzubereiten. So k√∂nnen sie sich aufw√§rmen und mehrere Tage lang eine gute Mahlzeit zu sich nehmen. Au√üerdem helfen wir ihnen beim Lebensmitteleinkauf, bringen sie zu √Ąrzten und f√ľhren online Bibelstunden durch. Wir verteilten √ľber 100 Lebensmittelpakete an Menschen in Not, die die Nahrungsmittel mit Dankbarkeit und Tr√§nen in den Augen entgegennahmen. Der Herr √∂ffnet T√ľren, um die gute Nachricht weiterzugeben und den Menschen Hoffnung zu verleihen. Ich bin dem Herrn dankbar f√ľr diese Gelegenheiten zur Evangelisation. Viele Menschen suchen in diesen Tagen nach Gott, und wir brauchen Ihre Unterst√ľtzung, damit sie Ihn, den Messias Israels, Jeschua HaMaschiach, h√∂ren und erkennen k√∂nnen.
Maxim Katz, Israel

LESERUMFRAGE: DANKE!
Vielen Dank an alle, die an der Or Jeschua-Leserumfrage teilgenommen haben! Wir sind √ľberw√§ltigt von der gro√üen Anzahl positiver R√ľckmeldungen und geben unser Bestes, uns auch Ihre Verbesserungsvorschl√§ge zu Herzen zu nehmen. Ein besonderes Dankesch√∂n f√ľr alle Themenvorschl√§ge. Wir freuen uns schon, sie in die n√§chsten Or Jeschua-Ausgaben zu integrieren!
Die Umfrage ist mittlerweile abgeschlossen. Bitte senden Sie jetzt keine ausgef√ľllten Umfragen mehr an uns.

Juni 2020

SUCHE NACH GOTT
Trotz Isolation und sozialer Distanzierung ist der Dienst an unseren j√ľdischen Freunden tats√§chlich gewachsen und erweitert worden durch ein zus√§tzliches Online-Bibelstudium. Dadurch k√∂nnen mehr j√ľdische Menschen eingeladen werden, Gottes Wort zu studieren und es in dieser schwierigen Zeit in ihrem Leben umzusetzen. Viele sind allein zu Hause und haben niemanden, mit dem sie sprechen k√∂nnen. Sie sind sehr besorgt und f√ľrchten um die Zukunft. Ich konnte viele gro√üartige Gespr√§che f√ľhren und dabei Gottes Liebe bezeugen. Viele Juden sind dankbar f√ľr Freundschaften und beginnen wirklich nach Gott zu suchen, nach dem Sinn von Leben und Tod. Bitte beten Sie f√ľr Vanessa*, Sara*, Ina*, Natanael*, Edi* und Emmi*. Bitte beten Sie f√ľr Gottes Weisheit und F√ľhrung bei den Gespr√§chen und Besuchen bei denen, die Gottes Liebe und Trost in Jeschua brauchen.
Evgeni Ivanov, Osnabr√ľck

ERSTAUNLICHES DURCH ONLINE-DIENSTE
Vor sechs Monaten haben wir beschlossen, unsere w√∂chentlichen Bibelstunden online zu halten. Das Ergebnis war bemerkenswert. Nach kurzer Zeit begannen wir einen weiteren Bibelkurs. Jetzt treffen wir uns jeden Tag online: zweimal pro Woche zum Gebetstreffen, Gottesdienst und Bibelstunden. Eine Stunde widmen wir der Kirchen‚Äď und Israelgeschichte und feiern gemeinsam Schabbat. √úberraschenderweise sind die Ergebnisse besser als fr√ľher, als wir uns im Gemeindehaus trafen. Diejenigen von uns, die vor kurzem zum Glauben kamen und noch nicht beten gelernt haben, fangen jetzt an zu beten und zu verstehen, was das Beten bedeutet! Au√üerdem k√∂nnen Menschen aus den anderen Bundesstaaten an unseren Treffen teilnehmen. Wir sind dankbar f√ľr diese gute Gelegenheit, online Juden zu erreichen, die wir sonst kaum ansprechen k√∂nnten. Denn viele scheuen sich vor der Kritik ihrer Verwandten und Freunde, die wissen, dass sie zu einer messianischen Gemeinde gehen.
Kirill Swiderski, Chicago, USA

PASSAHFEIER IN ‚ÄěQUARANT√ĄNE‚Äú
Das Passahmahl haben wir online mit ca. hundert Menschen feiern d√ľrfen. Es war, als s√§√üen wir gemeinsam an einem gro√üen Tisch bei uns Zuhause. Dieser Abend war besonders gesegnet, und wir f√ľhlten uns wie unser Volk damals, das auch in ‚ÄěQuarant√§ne‚Äú war. Einige Menschen hatten an diesem Abend zum ersten Mal √ľberhaupt an einem Passahmahl teilgenommen. Es war famili√§r und sehr sch√∂n. – Unsere alleinstehenden Geschwister k√∂nnen es kaum erwarten, unsere Gottesdienste wieder zu besuchen. Ihnen fehlen die Gemeinschaft und besonders die Umarmungen, bei denen sie f√ľr einen Moment ihre Einsamkeit vergessen k√∂nnen. Viele k√∂nnen leider nicht mit dem Internet umgehen, bleiben aber weiterhin im Gebet und telefonisch mit der Gemeinde verbunden. Wir bieten Online-Gottesdienste an, wie auch viele andere Gemeinden, damit das gemeinsame Gebet und der Zusammenhalt weiterhin bestehen bleiben.
Ivan Fröhlich, Koblenz

SEGNEN IN DER KRISE
Israel versucht langsam aus der Quarant√§ne herauszukommen und zum normalen Leben zur√ľckzukehren. Wegen der Pandemie mussten viele Projekte eingestellt und Dienste auf Online-√úbertragung umgestellt werden. Das Team in Jerusalem ruft die √§lteren Menschen regelm√§√üig an. Lobpreiskonzerte und Predigten werden aufgenommen und an Holocaust-√úberlebende geschickt, damit sie diese zu Hause anschauen k√∂nnen. Da viele Menschen ihre Arbeit verloren haben und nun ohne Existenzgrundlage sind, werden sie sowohl praktisch mit Lebensmitteln und dem Notwendigsten versorgt, aber auch geistlich ermutigt durch Gebet und das Wort Gottes.
Maxim Katz, Jerusalem

 

KURZ BERICHTET
Die Messianisch-J√ľdische Theologische Akademie (MJTA, www.mjta.de), die gerade ihr allererstes Semester durchgef√ľhrt hat, soll ein Schl√ľsselwerk werden, um neue Leiter f√ľr den j√ľdisch-messianischen Dienst auszubilden. Da die Kurse sowieso per live-online-Unterricht stattfinden, hat die Corona-Situation hier keinerlei Auswirkung. Mit Gottes Hilfe gibt es auch Fortschritte in den Verhandlungen um einen internationalen Masterabschluss (MA in Jewish Studies). Bitte beten Sie, dass alles gut vorankommt und dass der Herr berufene Menschen f√ľr den j√ľdischen Dienst als neue Studenten schickt.

Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst macht aus der Not eine Tugend und nutzte die Corona-Krise u. a. mit einer ganz neuen Initiative: Messianische Talk-Shows, die auf YouTube live √ľbertragen werden. Spannende Themen, wie z.B. ‚ÄěMessianischer Lobpreis‚Äú, ‚ÄěKirche und messianische Juden ‚Äď ein Spannungsfeld‚Äú wurden u. a. diskutiert mit j√ľdisch-messianischen Leitern. Die Zuschauer k√∂nnen ihre Fragen im Live-Chat an unsere G√§ste stellen und gerne auch Themen f√ľr die n√§chsten Talkshows vorschlagen! (www.beitsarshalom.org/messianische-talkshow).

 

April 2020

HUNGER NACH GOTT
Etwas Besonderes geschieht zurzeit in unserer w√∂chentlichen Bibelstunde. Die Teilnehmer sehnen sich nach unseren Treffen und lesen selbstst√§ndig in der Bibel. Sie m√∂chten Gott mehr kennenlernen und erforschen die Schrift. Ich erinnere mich, wie es am Anfang unserer Treffen war, als das Interesse f√ľr Gott kaum vorhanden war, es war eher ein reines Interesse an Gemeinschaft. Sie sind jetzt viel offener f√ľr die Frohe Botschaft. Bitte beten Sie auch weiterhin f√ľr die Teilnehmer, die schon so viel geh√∂rt haben, doch den wichtigsten Schritt noch vor sich haben, damit sie die Zweifel hinter sich lassen k√∂nnen.
Evgeni Ivanov, Osnabr√ľck

 

SCHRITT F√úR SCHRITT MIT JESCHUA
Es erf√ľllt uns mit Freude, wenn Gottes Wirken im Leben von Menschen sichtbar wird! So erleben wir es im Moment auch bei Gabriela* (Name ge√§ndert), die ich schon seit zwei Jahren begleite. Vor kurzem kehrte sie in ihr Heimatland zur√ľck. Doch bevor ihre Zeit in Deutschland zu Ende ging, wollte sie gerne alte Lasten in ihrem Leben mit Gottes Hilfe bereinigen. Gabriela* ist mit Jeschua auch den n√§chsten Schritt gegangen und hat sich taufen lassen. Wie wunderbar! Bitte beten Sie f√ľr sie um besonderen Schutz und F√ľhrung des Herrn.
Deborah Haupt, Berlin

 

GEISTLICHES KINDERWACHSTUM
Es gibt gute Nachrichten von unserer Gemeinde. Wir haben eine gr√∂√üere Gruppe von Kindern in unserer Gemeinde, und es ist sehr erfreulich zu sehen, wie sie geistlich wachsen. Wir behalten unsere Kinder w√§hrend der Gottesdienste und Bibelstunden bei uns, damit sie eine gute M√∂glichkeit haben, nicht nur zu studieren, sondern auch zu lernen, gem√§√ü der Bibel zu leben. Meine Frau und ich haben sehr viel Zeit darin investiert, die Kinder zu lehren, und die guten Fr√ľchte sind schon sichtbar. Bitte beten Sie f√ľr diese zuk√ľnftige Generation unserer Gemeinde.
Boris Goldin, Florida, USA   

 

GESEGNETER MUSIKABEND
Ein geistlich sehr gesegnetes Event war f√ľr uns der Musik- und Lese-Abend mit Samuel Koch und den Marienschwestern aus Darmstadt Eberstadt. Ungef√§hr 800 Menschen haben diese Veranstaltung besucht. Besonders wurde die Resilienz des j√ľdischen Volkes in den Fokus gestellt und mit den G√§sten im Saal der Frage nachgegangen, wer die messianischen Juden √ľberhaupt sind und welche Funktion sie erf√ľllen. Unsere Tochter Johanna gab Zeugnis aus ihrem Schulleben, und wir begleiteten den Abend mit hebr√§ischen Liedern. Es war √ľberw√§ltigend zu sehen, mit welcher geistlichen Leidenschaft und Tiefe dieser Abend verlief. Die Resonanz war danach sehr gut, und einige Gemeinden haben sich gemeldet, um mehr √ľber uns zu erfahren.
Ivan Fröhlich, Koblenz

 

KURZ BERICHTET
Lianne Krizky berichtet, dass sie in Haifa/Israel eine neue Runde eines Aleph-Seminars (Alpha-Kurs) begonnen haben. Am ersten Treffen nahmen etwa 30 Personen teil. Das Ziel ist nicht nur, die Menschen √ľber Jeschua (Jesus) zu informieren, sondern ihnen ein Verst√§ndnis f√ľr das gesamte Bild von Gottes Rettungsplan zu vermitteln – von der Sch√∂pfung bis zur Erl√∂sung. Das 10-w√∂chige Programm soll den Teilnehmern helfen, durch Gemeinschaft und neu gekn√ľpfte Freundschaften die Frohe Botschaft zu Herzen zu nehmen.

Maxim Katz berichtet aus Jerusalem, dass mit Spenden von Freunden in den letzten Monaten eine Augenklinik f√ľr Holocaust√ľberlebende eingerichtet werden konnte. Sie erhielten dort eine kostenlose Augenuntersuchung und Brillen geschenkt. Das Team konnte in sieben verschiedenen St√§dten Israels mehr als 300 Menschen dienen und sie segnen. Jeder einzelne erhielt nicht nur eine Brille geschenkt, sondern auch eine Bibel und weitere geistliche Literatur. Ein Follow-up mit Hausbesuchen bei den Holocaust√ľberlebenden ist schon geplant.

Während der Corona-Krise haben wir gemeinsam mit unseren Partnerwerken in 18 verschiedenen Ländern mehrere vielfältige Online-Angebote (u.a. live) initiiert, die Hunderttausende von Menschen erreichen.

 

Februar 2020

EIN GANZ BESONDERES FEST
‚ÄěWas f√ľr ein tolles Fest!‚Äú sagte Rebekka* (Name ge√§ndert), eine junge j√ľdische Dame, die zum allerersten Mal unsere j√ľdisch-messianische Gemeinde ‚ÄěEts Haim‚Äú (Baum des Lebens) in M√ľnchen w√§hrend der Chanukkazeit im Dezember besucht hat. Ich (Vita) √ľberh√∂rte Rebekkas* Gespr√§ch mit einer unserer Leiterinnen, die ihr antwortete: ‚ÄěOh, ja! Wir feiern jede Woche ein tolles Fest. Kommen Sie doch einfach zu einem unserer Gottesdienste am Samstagmorgen.‚Äú Und tats√§chlich ist Chanukka ein ganz besonderes Fest, das uns daran erinnert, wie Gott sein j√ľdisches Volk gerettet, ihm einen Sieg gegen die viel gr√∂√üeren griechischen Feindesm√§chte gegeben hat und den gesch√§ndeten Tempel in Jerusalem wieder einweihen lie√ü. Igor rief die rund 40 Teilnehmer ganz klar dazu auf, ihr Leben wieder Gott zu weihen durch die Nachfolge Jeschuas (Jesus), unseres Messias und Retters. ‚ÄěDas war genau das, was ich gerade brauchte!‚Äú sagte ein anderer Besucher.
Igor & Vita Swiderski, M√ľnchen

 

CHANUKKA-WUNDER
Ich habe auch ein pers√∂nliches Wunder zum Chanukkafest erlebt. Kurz vor der Chanukkafeier in unserer j√ľdisch-messianischen Gemeinde habe ich eine Bekannte von meinem Vater aus unserer fr√ľheren Heimatstadt in Russland getroffen. Sie und ihr Mann kennen meine Familie sehr gut. Ich habe sie pers√∂nlich eingeladen. Und sie kam zum Fest. Ich war sehr froh dar√ľber, dass es ihr gut gefallen hat und sie eine gute Gemeinschaft mit anderen hatte. Sie und ihr Mann sind beide Juden! Bitte beten Sie f√ľr Margarita und ihren Mann, dass sie bald zum Glauben an ihren Messias Jeschua kommen! Noch sehr interessant ist, dass Margarita auch anderen j√ľdischen Freunden meines Vaters √ľber ihren Besuch bei unserem Chanukkafest erz√§hlt hat. Gott ist treu und tut Wunder!
Evgeni Ivanov, Osnabr√ľck

 

EVANGELISTISCHE ADVENTSFEIER
Am 1. Advent konnten wir zu uns nach Hause zu einer evangelistischen Adventsfeier einladen. Drei Israelis, ein Muslim und andere (j√ľdische) Freunde waren dabei, und wir hatten viel Freude beim Pl√§tzchenbacken und Weihnachtsliedersingen. Deborah hat in einer Andacht √ľber Jeschua als das Licht gesprochen und √ľber Simeon und Hanna, die im Tempel erkannten, dass Er der Messias ist. Daraufhin gab es eine interessante Gespr√§chsrunde mit guten R√ľckfragen. M√∂gen unsere j√ľdischen Freunde und der muslimische junge Mann Jeschua als ihren Messias erkennen!
Deborah & David Haupt, Berlin

 

VIELVERSPRECHENDE PROJEKTE
Im Laufe der vergangenen Jahre haben 1.500 Sch√ľler unsere Musik- und Kunstschule besucht, ca. 170 Soldaten nach dem Abschluss ihres Dienstes in der Armee an unserem Eagle- (Adler-J√ľngerschaft) Programm teilgenommen und sind in ihrer Gemeinde und in Evangelisation aktiv geworden. Ca. 4.000 Neueinwanderer haben humanit√§re Hilfe und Beratung sowie Schulungen und Seminare durch unser Olim-Projekt erhalten, und einige haben sich unserer Gemeinde angeschlossen. Durch diese Projekte gibt es viele M√∂glichkeiten, Kontakte zu kn√ľpfen und Evangelisation und Seelsorge ganz praktisch anzugehen. Daher m√∂chten wir euch bitten, unser Team hier in Haifa in unserer Gemeinde ‚ÄěReturn to Zion‚Äú (R√ľckkehrer nach Zion) mit Gebet zu begleiten!
Lianne Wall-Krizky, Haifa, Israel

 

KURZ BERICHTET
Beit Sar Shalom in ISRAEL hat ein weltweites digitales Programm in russischer Sprache geschaffen, das nun bereits in 50 L√§ndern der Erde gesehen und geh√∂rt wird und mehr als zehntausend Abonnenten hat. T√§glich gehen Dutzende Briefe von Juden aus der ganzen Welt ein, die Fragen bez√ľglich des Glaubens stellen. Es wurden schon Entscheidungen f√ľr Jeschua getroffen, und Leute wollen zur geplanten Konferenz im n√§chsten Jahr nach Israel kommen, um getauft zu werden!

In der UKRAINE arbeitet Beit Sar Shalom mit einem Netzwerk von 20 j√ľdisch-messianischen Gemeinden in 13 St√§dten zusammen. Wir waren in der Lage, viele verschiedene Dienste in den Gemeinden zu unterst√ľtzen: Rehazentren, Gef√§ngnisarbeit, Jugendprojekte, Evangelisation und humanit√§re Hilfe. 2019 wurden Lehrkonferenzen durchgef√ľhrt sowie Seminare f√ľr lokale Gemeinden und evangelistische Hausgruppen (‚ÄěWorm Houses‚Äú). Durch die verschiedenen Dienste in dem Gemeindenetzwerk haben im letzten Jahr 63 Juden und √ľber 20 Nichtjuden Jeschua als ihren Messias und Retter angenommen und sich taufen lassen.