Januar 2021

EVANGELISATION UNTER ALLEN UMSTÄNDEN

Vor zwei Wochen, kurz bevor ich nach einem Radiobeitrag wieder zuhause ankam, erreichten mich zwei Telefonanrufe. Der erste kam von Sarah*, die mir gleich erz├Ąhlte, dass sie religi├Âse J├╝din ist. Ihr Vater ist Mitglied der orthodoxen Synagoge und sie besucht eine Gruppe f├╝r orthodoxe Frauen. Sie sei so bewegt gewesen von meinem Beitrag, dass sie sich gleich entschieden habe, unsere Zoom-Bibelgruppe zu besuchen.

Der andere Anruf kam von Irina*, die ebenfalls j├╝disch ist und erst k├╝rzlich Witwe wurde. Sie sei sehr niedergeschlagen und habe keinen Lebenswillen mehr. Sie habe schon fr├╝her mehrmals meinem Radioprogramm zugeh├Ârt. Jedes Mal habe sie danach anrufen wollen, doch irgendetwas habe sie abgehalten. Doch das heutige Thema habe sie besonders ber├╝hrt, sodass sie gewusst habe, sie m├╝sse mich nun endlich anrufen.

Als beide kurz danach unsere Zoom-Gruppe besuchten, stellte sich heraus, dass die beiden vor 15 Jahren Arbeitskolleginnen gewesen waren und dass beide seitdem versucht hatten, einander wiederzufinden! Von Montag bis Freitag trafen wir uns jeden Abend online und sind systematisch die gro├čen Punkte der Bibel durchgegangen. Beide waren sehr aufmerksam dabei und haben viele Fragen gestellt. Am Freitag haben wir ├╝ber das Thema ÔÇ×der MessiasÔÇť gesprochen. Am Ende dieses kurzen Intensivkurses haben sie beide ein ├ťbergabegebet mit mir gesprochen.

Nun werden sie jedoch beide Probleme mit ihren religi├Âsen Verwandten und Bekannten haben, die ihnen m├Âglicherweise einreden wollen, dass wir eine Sekte seien, und mit allen m├Âglichen typischen Einw├Ąnden kommen k├Ânnten. Es ist wirklich sehr schwer, diesen Kampf zu gewinnen, gerade zu Beginn dieses geistlichen Weges.

*Die Namen wurden ge├Ąndert.

Kirill Swiderski, Chicago

 

November 2020

J├ťDISCHEN MENSCHEN VON JESCHUA ERZ├äHLEN
Auch in diesen Zeiten biete ich weiterhin ein Online-Seminar zu dem Thema “Wie man dem j├╝dischen Volk dienen kann” an, das man in Usbekistan, Kasachstan und Haifa (Israel) besuchen kann. Den Teilnehmern gebe ich alles weiter, was der Herr mich in den 20 Jahren meines Dienstes lehrte. Er erf├╝llt mich mit Freude an diesem Dienst!
Ganz zu Beginn meines Weges mit Jeschua h├Ârte ich die folgenden Worte:┬á“Ich werde Menschen zu Dir f├╝hren und Du f├╝hrst sie zu mir!”
Genau das ist ├╝berall geschehen: In Russland und der Ukraine, Ungarn, Polen und Deutschland, in Amerika und nun auch in Israel! Als ich einmal Dokumente an Ulpan (einer Hebr├Ąisch-Schule) ausf├╝llte, hat der Lehrer mich nach meinem Fachgebiet gefragt. Ich habe ihm kurz von meinem Leben erz├Ąhlt und dann eine halbe Stunde von Jeschua! Wie er dabei zugeh├Ârt hat!
Ein weiterer Jude, der aus Georgia kam, war so hungrig nach Gott. Wir wollen in Kontakt bleiben und ich habe versprochen, ihm eine Bibel zu geben. Als wir uns verabschiedeten, sagte er:┬á“Als Du angefangen hast, von Gott zu erz├Ąhlen, haben Deine Augen geleuchtet!”┬á–┬á“Du hast Gottes Licht in meinen Augen gesehen!”, antwortete ich.

Mira Gracheva, Israel

 

TROTZ ALLER SCHWIEIRGKEITEN

Trotz aller Schwierigkeiten versuche ich j├╝dische Menschen mit dem Evangelium von Jeschua zu erreichen, wie gro├č der Aufwand auch sein mag. Erst k├╝rzlich lernte ich ein israelisch-chassidisches Ehepaar kennen: Y. und seine Frau T. Sie geh├Âren zum Breslev-Zweig der chassidischen Bewegung und leben in Israel. Ich bin mit ihnen in Kontakt gekommen, als ich einige j├╝dische B├╝cher in Russisch auf ihrer Website bestellt habe. Sie haben mir bei einigen Schwierigkeiten bei der Bestellung geholfen. Oft haben wir ├╝ber WhatsApp Kontakt gehabt und dabei Fragen ├╝ber ihren und meinen Glauben ausgetauscht. Einmal hat Y. erw├Ąhnt, dass Rabbi Nachman, der geistliche Leiter von Breslev, der vom sp├Ąten 18. Jahrhundert bis zum fr├╝hen 19. Jahrhundert lebte, hervorgehoben hat, dass Menschen sich freuen sollten, wenn sie erniedrigt werden und Zeiten von Dem├╝tigung und Leid durchleben. Ich habe sofort die Gelegenheit ergriffen und aus dem Jakobusbrief (Jaakov) zitiert, der ganz ├Ąhnliche Gedanken behandelt. Diesem Austausch folgten zahlreiche, fast t├Ągliche Gespr├Ąche, in denen wir ├╝ber die j├╝dischen Wurzeln des Neuen Testaments gesprochen haben. Schlie├člich haben Y. und besonders T. um eine Ausgabe des Neuen Testaments in Englisch oder Hebr├Ąisch gebeten, und mithilfe eines messianischen Freundes in Israel habe ich ihnen eine zukommen lassen k├Ânnen. Bitte beten Sie, dass der Ruach HaKodesch (der Heilige Geist) die Herzen von Y. und T. ber├╝hrt und sie Jeschua in ihre Herzen einladen.

Ein weiteres Gebetsanliegen ist unsere Arbeit in der Ukraine. Auch wenn ich selbst wegen der Pandemie noch nicht dorthin reisen kann, finden dort einige wunderbare Dinge statt. W├Ąhrend der j├╝dischen Festtage haben wir Feiern in all unseren Gemeinden abhalten k├Ânnen mit einer Gesamtzahl von 1400 Teilnehmern. In dieser Zeit haben wir auch ├╝ber 700 Hilfspakete mit Essen, Kleidung, Medikamenten etc. unter bed├╝rftigen j├╝dischen und nicht-j├╝dischen Menschen verteilen k├Ânnen. Au├čerdem haben wir uns um Waisenkinder in vier St├Ądten mit ihren verschiedenen Anliegen k├╝mmern k├Ânnen. Und die ganze Zeit ├╝ber konnten wir diese Arbeit als treue Zeugen Jeschuas verrichten.

Boris Goldin, S├╝dflorida

  

MESSIANISCHER SCHABBAT MIT J├ťDISCHEN MENSCHEN

Im Oktober luden wir bei unserem Schabbatabend wieder j├╝dische Menschen ein, um am Freitagabend miteinander zu essen, Lieder zu singen und Gemeinschaft zu haben. Gemeinsam erlebten wir einen erf├╝llten Abend, an dem wir uns u.a. dar├╝ber austauschten, was uns in dieser herausfordernden Zeit Kraft gibt. Dabei konnten wir besonders zwei neuen j├╝dischen Frauen gegen├╝ber auch von der geistlichen Nahrung berichten, die wir aus Gottes Wort und aus der Stillen Zeit mit Ihm erhalten. Lasst uns doch beten, dass dieses Zeugnis in ihren Herzen nachklingt, besonders, weil nun die Schabbattreffen vorerst nicht stattfinden k├Ânnen.

David und Deborah Haupt, Berlin

 

JESUS INS LEBEN EINLADEN

Vor einigen Wochen bat eine Dame (I.), die sich selbst f├╝r eine russisch-orthodoxe Frau h├Ąlt, ├╝ber ein Mitglied unserer Gemeinschaft darum, an unseren w├Âchentlichen Treffen auf Zoom teilzunehmen. Nach der ersten Woche fand ich heraus, dass sie keine Bibel hatte. Also fuhren Vicka und ich zu ihrem Wohnort, um ihr ein Exemplar zu bringen. W├Ąhrend dieser Zeit hatten wir ein sehr gutes Gespr├Ąch ├╝ber Gott und die Bedeutung des Glaubens an ihn, besonders in Zeiten wie diesen, die wir alle durchleben. Nach einem Zoom-Treffen einige Tage sp├Ąter hatte sie am Ende so viele Fragen, dass es eine zus├Ątzliche Stunde dauerte, um sie zu beantworten. Durch unsere Gespr├Ąche kamen sowohl Vicka als auch ich zu der Erkenntnis, dass sie Jesus nie in ihr Leben eingeladen hatte. Wir erwarten, dass sie uns in einigen Tagen besucht, und beten, dass der Herr uns Weisheit gibt, wie wir I. f├╝r Ihn gewinnen k├Ânnen. Ich hoffe, dass ich Sie mit dem n├Ąchsten Brief ├╝ber das Ergebnis des Treffens auf dem Laufenden halten kann.

Mitarbeiter in Jerusalem

 

HILFE F├ťR NEUE ZUWANDERER IN ISRAEL

Wie die meisten von euch wissen, gab es in Israel den zweiten Lock-down von Mitte September bis Mitte Oktober. In den letzten zwei Oktoberwochen gabt es dann etwas mehr Lockerungen. Und wie wir schon im letzten Brief berichtet haben, gab es eine gro├če Einwanderungswelle trotz der Quarant├Ąne und der begrenzten Fl├╝ge.

Im September baten 55 Familien um Unterst├╝tzung und Beratung. Viele Neueinwanderer kamen ohne Familienangeh├Ârige, und unser Team hat w├Ąhrend dieser zweiten Ausgangssperre im Land mit ihnen den Kontakt aufrechterhalten, weil es eine Herausforderung sein kann, w├Ąhrend eines Lock-downs allein in einem neuen und fremden Land sich zurechtfinden zu m├╝ssen. Kurz vor der zweiten Ausgangssperre gelang es uns, eine kleine Veranstaltung f├╝r diejenigen zu arrangieren, die gerade in Israel angekommen waren und ihre Zeit in der Quarant├Ąne beendet hatten. Es gab Musik, Gemeinschaft, und es wurde ├╝ber die Bedeutung der Feste aufgekl├Ąrt. Nach diesem festlichen Abend baten mehrere Teilnehmer um eine Bibel. Sie ├Ąu├čerten den Wunsch, mehr ├╝ber die Feste und den Gott Israels zu erfahren.

Mitarbeiter in Israel

 

ONLINE-UNTERRICHT UND LIVE-EVANGELISATIONSKONZERT

Im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass dies auch Vorteile hat. Zweimal pro Woche gebe ich online Bibelunterricht. Heute nehmen Menschen aus verschiedenen St├Ądten Israels und sogar aus anderen L├Ąndern daran teil. Auch einige Nichtgl├Ąubige h├Âren mit gro├čem Interesse zu und stellen viele Fragen. Ich erhalte viele Briefe mit Worten der Dankbarkeit, und manche verursachen Tr├Ąnen in meinen Augen. Zum Beispiel die Notiz einer Frau: “Lieber M., Gott selbst hat dich heute zu mir gesandt. Ich f├╝hlte mich sehr allein. Als ich mich am schlimmsten f├╝hlte, erhielt ich eine Einladung zu einer Unterrichtsstunde. Du hast keine Ahnung, wie gl├╝cklich ich war. Ich danke dir! Du kommst wirklich immer dann, wenn du am meisten gebraucht wirst! ”

Wir veranstalteten ein Live-Evangelisationskonzert, an dem ├╝ber 500 Menschen teilnahmen, von denen 90% nicht gl├Ąubig sind. Nach dem Konzert erhielt ich Dankesnachrichten. Die Leute schrieben, dass dieses Konzert f├╝r sie Licht in einem Tunnel der Finsternis wurde!

Mitarbeiter in Jerusalem

 

RADIO ALS WERKZEUG DER EVANGELISATION

Auch das Radioprogramm bringt immer mehr gute Frucht: Nach meiner letzten Sendung erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die mir sagte, dass sie J├╝din sei und dass die Sendung einen starken Eindruck auf sie gemacht habe. Sie m├Âchte mehr ├╝ber Gott erfahren und an unseren Online-Treffen teilnehmen. Sie ist sehr vorsichtig und hat mir immer noch nicht ihren Namen und ihre Telefonnummer gegeben. Bitte beten Sie f├╝r diesen erstaunlichen Dienst.

Au├čerdem miete ich mir Zeit im Radio von einer v├Âllig unreligi├Âsen j├╝dischen Frau, die eine bekannte ├ärztin unter russischsprachigen Chicagoern ist. Sie glaubt, es sei mein Anliegen, aufgrund der Thora Menschen zu helfen, die wegen der Pandemie an Einsamkeit leiden. Daher ist ihr ganzes Publikum, das sie seit 20 Jahren aufgebaut hat, auch zu meiner Zuh├Ârerschaft geworden! Dar├╝ber hinaus wird dieses Programm auch auf Facebook ver├Âffentlicht und zieht viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Hauptempf├Ąnger aller meiner Sendungen ist jedoch in erster Linie die ├ärztin selbst. Sie ist immer mit dabei und h├Ârt sehr genau auf meine Programme und stellt sehr gute Fragen, was das Programm eher zu einer Talkshow als nur zu einem Bericht macht. Ehrlich gesagt, h├Ątte ich mir so etwas nie tr├Ąumen lassen!

Kirill Swiderski, Chicago

 

GOTT ├ľFFNET EINE GRO├čE NEUE T├ťR

Da sich jetzt viele T├╝ren f├╝r eine pers├Ânliche Begegnung mit j├╝dischen Suchenden schlie├čen, ├Âffnet Gott eine gro├če neue T├╝r, um die Botschaft Jeschuas online via Zoom- und Skype-Treffen weiterzugeben. Und die Menschen sind so hungrig nach Gottes Wort, sogar nach seinem Licht in dieser dunklen und unsicheren Zeit. Ich f├╝hre w├Âchentliche Bibelstunden und verschiedene Lehrprogramme durch und mache unsere j├╝dischen Br├╝der und Schwestern zu Nachfolgern Jeschuas. Und welch ein gro├čer Segen ist das! Immer mehr Menschen sehen die Notwendigkeit einer pers├Ânlichen und engen Beziehung zu Jeschua, in der sie Ihm ihr Leben anvertrauen.

Evgeni Ivanov, Osnabr├╝ck

 

Oktober 2020

J├ťDISCHE ATHEISTIN FINDET GOTT
ÔÇ×Sie m├╝ssen verstehenÔÇŁ, erinnerte mich die 80-j├Ąhrige Esther* (Name ge├Ąndert), ÔÇ×unsere ganze Generation wurde in der Sowjetunion mit Atheismus vollgestopft. Vom Kindergarten bis zur Uni h├Ârten wir st├Ąndig: `Es gibt keinen Gott!┬┤ In meinem Beruf wurde ich st├Ąndig vom KGB ├╝berwacht. Und sogar auf dem Heimweg wagte ich keine Blicke in Richtung religi├Âser Einrichtungen, einfach um m├Âglichen Vorw├╝rfen vorzubeugen.ÔÇŁ Esthers Beschreibung trifft ins Schwarze, was die Mentalit├Ąt j├╝discher Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion betrifft, und das sind genau die j├╝dischen Menschen, mit denen wir ├╝ber den Messias ins Gespr├Ąch kommen. Doch was kann schon den Geist Gottes stoppen?! Und so betete sie mit mir noch im selben Gespr├Ąch f├╝r die Vergebung ihrer S├╝nden und lud den Messias Jeschua in ihr Leben ein.
Igor Swiderski, M├╝nchen

OUTREACH – BERLIN
Obwohl wegen der Coronakrise keine israelischen Touristen mehr nach Berlin kommen, treffen wir bei unseren Stra├čeneins├Ątzen immer wieder Juden aus aller Welt. So z.B. Mottel* (Name ge├Ąndert), einen farbigen, aus USA stammenden orthodoxen Juden, der seit vielen Jahren in Berlin lebt. Zu meinem Erstaunen war er sehr offen und nahm das NT und weitere Literatur gerne an und setzte sich eine Weile zu uns. Seitdem h├Ąlt Mottel* mit uns Kontakt, kommt regelm├Ą├čig zu unseren Schabbat-Veranstaltungen und feierte Sukkot mit uns. Bitte beten Sie f├╝r Mottel*, dass er sein Herz f├╝r Jeschua ├Âffnet und auch Heilung erlebt und dass Gott uns noch viele Juden schicken m├Âge, denen wir das Heil in Jeschua anbieten d├╝rfen.
Brigitte Weghaus, Berlin

MENSCHEN LEIDEN ÔÇô WIR HELFEN
Vor einigen Wochen begann der Schulbesuch in Israel, und die Zahl der mit Covid 19 infizierten Menschen stieg sofort an. Heute haben wir mehr als 7000 Patienten pro Tag. Um die Infektionen einzud├Ąmmen, beschloss die Regierung mit dem Beginn der Herbstfeste f├╝r mehrere Wochen einen kompletten Lockdown.

Dies ist eine gro├če Herausforderung, besonders f├╝r Holocaust├╝berlebende. Mordechai (96) ist einer von vielen, der unter der Einsamkeit sehr leidet: ÔÇ×Vor der Coronakrise ging ich jeden Tag spazieren. Seit einem halben Jahr sitze ich nun schon zuhause. Ich habe niemanden, zu dem ich auch nur ein Wort sagen kann, und es bringt mich umÔÇť, berichtet er verzweifelt. ÔÇ×Ich leide sehr unter der Tatsache, dass mich niemand besuchen kann. Vor der Krise kamen regelm├Ą├čig Freiwillige zu mir, fast jeden Tag, aber heute nicht mehr, aus Angst, mich anzustecken. Die Schlaflosigkeit qu├Ąlt mich. Ich werde verr├╝ckt und habe keine Ahnung, wie ich mit all dem umgehen soll. Als wir jung waren, bauten wir dieses Land auf, aber jetzt hat der Staat das Interesse an uns verloren. Es gibt N├Ąchte, in denen ich weinend aufwache. Haben wir das verdient?ÔÇť
Es tut mir weh, solche Geschichten zu h├Âren, und wir versuchen, die Situation zu ├Ąndern und in dieser Zeit ein Licht zu sein. Seit acht Monaten haben die meisten Holocaust├╝berlebenden Angst davor, das Haus zu verlassen oder Arztbesuche zu machen. Viele, vor allem diejenigen, die allein leben, kochen kaum f├╝r sich selbst. So kochen wir nun f├╝r sie und liefern ihnen warmes Essen. Wir versuchen, f├╝r jeden von ihnen mehrere Gerichte zuzubereiten. So k├Ânnen sie sich aufw├Ąrmen und mehrere Tage lang eine gute Mahlzeit zu sich nehmen. Au├čerdem helfen wir ihnen beim Lebensmitteleinkauf, bringen sie zu ├ärzten und f├╝hren online Bibelstunden durch. Wir verteilten ├╝ber 100 Lebensmittelpakete an Menschen in Not, die die Nahrungsmittel mit Dankbarkeit und Tr├Ąnen in den Augen entgegennahmen. Der Herr ├Âffnet T├╝ren, um die gute Nachricht weiterzugeben und den Menschen Hoffnung zu verleihen. Ich bin dem Herrn dankbar f├╝r diese Gelegenheiten zur Evangelisation. Viele Menschen suchen in diesen Tagen nach Gott, und wir brauchen Ihre Unterst├╝tzung, damit sie Ihn, den Messias Israels, Jeschua HaMaschiach, h├Âren und erkennen k├Ânnen.
Maxim Katz, Israel

LESERUMFRAGE: DANKE!
Vielen Dank an alle, die an der Or Jeschua-Leserumfrage teilgenommen haben! Wir sind ├╝berw├Ąltigt von der gro├čen Anzahl positiver R├╝ckmeldungen und geben unser Bestes, uns auch Ihre Verbesserungsvorschl├Ąge zu Herzen zu nehmen. Ein besonderes Dankesch├Ân f├╝r alle Themenvorschl├Ąge. Wir freuen uns schon, sie in die n├Ąchsten Or Jeschua-Ausgaben zu integrieren!
Die Umfrage ist mittlerweile abgeschlossen. Bitte senden Sie jetzt keine ausgef├╝llten Umfragen mehr an uns.

Juni 2020

SUCHE NACH GOTT
Trotz Isolation und sozialer Distanzierung ist der Dienst an unseren j├╝dischen Freunden tats├Ąchlich gewachsen und erweitert worden durch ein zus├Ątzliches Online-Bibelstudium. Dadurch k├Ânnen mehr j├╝dische Menschen eingeladen werden, Gottes Wort zu studieren und es in dieser schwierigen Zeit in ihrem Leben umzusetzen. Viele sind allein zu Hause und haben niemanden, mit dem sie sprechen k├Ânnen. Sie sind sehr besorgt und f├╝rchten um die Zukunft. Ich konnte viele gro├čartige Gespr├Ąche f├╝hren und dabei Gottes Liebe bezeugen. Viele Juden sind dankbar f├╝r Freundschaften und beginnen wirklich nach Gott zu suchen, nach dem Sinn von Leben und Tod. Bitte beten Sie f├╝r Vanessa*, Sara*, Ina*, Natanael*, Edi* und Emmi*. Bitte beten Sie f├╝r Gottes Weisheit und F├╝hrung bei den Gespr├Ąchen und Besuchen bei denen, die Gottes Liebe und Trost in Jeschua brauchen.
Evgeni Ivanov, Osnabr├╝ck

ERSTAUNLICHES DURCH ONLINE-DIENSTE
Vor sechs Monaten haben wir beschlossen, unsere w├Âchentlichen Bibelstunden online zu halten. Das Ergebnis war bemerkenswert. Nach kurzer Zeit begannen wir einen weiteren Bibelkurs. Jetzt treffen wir uns jeden Tag online: zweimal pro Woche zum Gebetstreffen, Gottesdienst und Bibelstunden. Eine Stunde widmen wir der KirchenÔÇô und Israelgeschichte und feiern gemeinsam Schabbat. ├ťberraschenderweise sind die Ergebnisse besser als fr├╝her, als wir uns im Gemeindehaus trafen. Diejenigen von uns, die vor kurzem zum Glauben kamen und noch nicht beten gelernt haben, fangen jetzt an zu beten und zu verstehen, was das Beten bedeutet! Au├čerdem k├Ânnen Menschen aus den anderen Bundesstaaten an unseren Treffen teilnehmen. Wir sind dankbar f├╝r diese gute Gelegenheit, online Juden zu erreichen, die wir sonst kaum ansprechen k├Ânnten. Denn viele scheuen sich vor der Kritik ihrer Verwandten und Freunde, die wissen, dass sie zu einer messianischen Gemeinde gehen.
Kirill Swiderski, Chicago, USA

PASSAHFEIER IN ÔÇ×QUARANT├äNEÔÇť
Das Passahmahl haben wir online mit ca. hundert Menschen feiern d├╝rfen. Es war, als s├Ą├čen wir gemeinsam an einem gro├čen Tisch bei uns Zuhause. Dieser Abend war besonders gesegnet, und wir f├╝hlten uns wie unser Volk damals, das auch in ÔÇ×Quarant├ĄneÔÇť war. Einige Menschen hatten an diesem Abend zum ersten Mal ├╝berhaupt an einem Passahmahl teilgenommen. Es war famili├Ąr und sehr sch├Ân. – Unsere alleinstehenden Geschwister k├Ânnen es kaum erwarten, unsere Gottesdienste wieder zu besuchen. Ihnen fehlen die Gemeinschaft und besonders die Umarmungen, bei denen sie f├╝r einen Moment ihre Einsamkeit vergessen k├Ânnen. Viele k├Ânnen leider nicht mit dem Internet umgehen, bleiben aber weiterhin im Gebet und telefonisch mit der Gemeinde verbunden. Wir bieten Online-Gottesdienste an, wie auch viele andere Gemeinden, damit das gemeinsame Gebet und der Zusammenhalt weiterhin bestehen bleiben.
Ivan Fr├Âhlich, Koblenz

SEGNEN IN DER KRISE
Israel versucht langsam aus der Quarant├Ąne herauszukommen und zum normalen Leben zur├╝ckzukehren. Wegen der Pandemie mussten viele Projekte eingestellt und Dienste auf Online-├ťbertragung umgestellt werden. Das Team in Jerusalem ruft die ├Ąlteren Menschen regelm├Ą├čig an. Lobpreiskonzerte und Predigten werden aufgenommen und an Holocaust-├ťberlebende geschickt, damit sie diese zu Hause anschauen k├Ânnen. Da viele Menschen ihre Arbeit verloren haben und nun ohne Existenzgrundlage sind, werden sie sowohl praktisch mit Lebensmitteln und dem Notwendigsten versorgt, aber auch geistlich ermutigt durch Gebet und das Wort Gottes.
Maxim Katz, Jerusalem

 

KURZ BERICHTET
Die Messianisch-J├╝dische Theologische Akademie (MJTA, www.mjta.de), die gerade ihr allererstes Semester durchgef├╝hrt hat, soll ein Schl├╝sselwerk werden, um neue Leiter f├╝r den j├╝disch-messianischen Dienst auszubilden. Da die Kurse sowieso per live-online-Unterricht stattfinden, hat die Corona-Situation hier keinerlei Auswirkung. Mit Gottes Hilfe gibt es auch Fortschritte in den Verhandlungen um einen internationalen Masterabschluss (MA in Jewish Studies). Bitte beten Sie, dass alles gut vorankommt und dass der Herr berufene Menschen f├╝r den j├╝dischen Dienst als neue Studenten schickt.

Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst macht aus der Not eine Tugend und nutzte die Corona-Krise u. a. mit einer ganz neuen Initiative: Messianische Talk-Shows, die auf YouTube live ├╝bertragen werden. Spannende Themen, wie z.B. ÔÇ×Messianischer LobpreisÔÇť, ÔÇ×Kirche und messianische Juden ÔÇô ein SpannungsfeldÔÇť wurden u. a. diskutiert mit j├╝disch-messianischen Leitern. Die Zuschauer k├Ânnen ihre Fragen im Live-Chat an unsere G├Ąste stellen und gerne auch Themen f├╝r die n├Ąchsten Talkshows vorschlagen! (www.beitsarshalom.org/messianische-talkshow).

 

April 2020

HUNGER NACH GOTT
Etwas Besonderes geschieht zurzeit in unserer w├Âchentlichen Bibelstunde. Die Teilnehmer sehnen sich nach unseren Treffen und lesen selbstst├Ąndig in der Bibel. Sie m├Âchten Gott mehr kennenlernen und erforschen die Schrift. Ich erinnere mich, wie es am Anfang unserer Treffen war, als das Interesse f├╝r Gott kaum vorhanden war, es war eher ein reines Interesse an Gemeinschaft. Sie sind jetzt viel offener f├╝r die Frohe Botschaft. Bitte beten Sie auch weiterhin f├╝r die Teilnehmer, die schon so viel geh├Ârt haben, doch den wichtigsten Schritt noch vor sich haben, damit sie die Zweifel hinter sich lassen k├Ânnen.
Evgeni Ivanov, Osnabr├╝ck

 

SCHRITT F├ťR SCHRITT MIT JESCHUA
Es erf├╝llt uns mit Freude, wenn Gottes Wirken im Leben von Menschen sichtbar wird! So erleben wir es im Moment auch bei Gabriela* (Name ge├Ąndert), die ich schon seit zwei Jahren begleite. Vor kurzem kehrte sie in ihr Heimatland zur├╝ck. Doch bevor ihre Zeit in Deutschland zu Ende ging, wollte sie gerne alte Lasten in ihrem Leben mit Gottes Hilfe bereinigen. Gabriela* ist mit Jeschua auch den n├Ąchsten Schritt gegangen und hat sich taufen lassen. Wie wunderbar! Bitte beten Sie f├╝r sie um besonderen Schutz und F├╝hrung des Herrn.
Deborah Haupt, Berlin

 

GEISTLICHES KINDERWACHSTUM
Es gibt gute Nachrichten von unserer Gemeinde. Wir haben eine gr├Â├čere Gruppe von Kindern in unserer Gemeinde, und es ist sehr erfreulich zu sehen, wie sie geistlich wachsen. Wir behalten unsere Kinder w├Ąhrend der Gottesdienste und Bibelstunden bei uns, damit sie eine gute M├Âglichkeit haben, nicht nur zu studieren, sondern auch zu lernen, gem├Ą├č der Bibel zu leben. Meine Frau und ich haben sehr viel Zeit darin investiert, die Kinder zu lehren, und die guten Fr├╝chte sind schon sichtbar. Bitte beten Sie f├╝r diese zuk├╝nftige Generation unserer Gemeinde.
Boris Goldin, Florida, USA   

 

GESEGNETER MUSIKABEND
Ein geistlich sehr gesegnetes Event war f├╝r uns der Musik- und Lese-Abend mit Samuel Koch und den Marienschwestern aus Darmstadt Eberstadt. Ungef├Ąhr 800 Menschen haben diese Veranstaltung besucht. Besonders wurde die Resilienz des j├╝dischen Volkes in den Fokus gestellt und mit den G├Ąsten im Saal der Frage nachgegangen, wer die messianischen Juden ├╝berhaupt sind und welche Funktion sie erf├╝llen. Unsere Tochter Johanna gab Zeugnis aus ihrem Schulleben, und wir begleiteten den Abend mit hebr├Ąischen Liedern. Es war ├╝berw├Ąltigend zu sehen, mit welcher geistlichen Leidenschaft und Tiefe dieser Abend verlief. Die Resonanz war danach sehr gut, und einige Gemeinden haben sich gemeldet, um mehr ├╝ber uns zu erfahren.
Ivan Fr├Âhlich, Koblenz

 

KURZ BERICHTET
Lianne Krizky berichtet, dass sie in Haifa/Israel eine neue Runde eines Aleph-Seminars (Alpha-Kurs) begonnen haben. Am ersten Treffen nahmen etwa 30 Personen teil. Das Ziel ist nicht nur, die Menschen ├╝ber Jeschua (Jesus) zu informieren, sondern ihnen ein Verst├Ąndnis f├╝r das gesamte Bild von Gottes Rettungsplan zu vermitteln – von der Sch├Âpfung bis zur Erl├Âsung. Das 10-w├Âchige Programm soll den Teilnehmern helfen, durch Gemeinschaft und neu gekn├╝pfte Freundschaften die Frohe Botschaft zu Herzen zu nehmen.

Maxim Katz berichtet aus Jerusalem, dass mit Spenden von Freunden in den letzten Monaten eine Augenklinik f├╝r Holocaust├╝berlebende eingerichtet werden konnte. Sie erhielten dort eine kostenlose Augenuntersuchung und Brillen geschenkt. Das Team konnte in sieben verschiedenen St├Ądten Israels mehr als 300 Menschen dienen und sie segnen. Jeder einzelne erhielt nicht nur eine Brille geschenkt, sondern auch eine Bibel und weitere geistliche Literatur. Ein Follow-up mit Hausbesuchen bei den Holocaust├╝berlebenden ist schon geplant.

W├Ąhrend der Corona-Krise haben wir gemeinsam mit unseren Partnerwerken in 18 verschiedenen L├Ąndern mehrere vielf├Ąltige Online-Angebote (u.a. live) initiiert, die Hunderttausende von Menschen erreichen.

 

Februar 2020

EIN GANZ BESONDERES FEST
ÔÇ×Was f├╝r ein tolles Fest!ÔÇť sagte Rebekka* (Name ge├Ąndert), eine junge j├╝dische Dame, die zum allerersten Mal unsere j├╝disch-messianische Gemeinde ÔÇ×Ets HaimÔÇť (Baum des Lebens) in M├╝nchen w├Ąhrend der Chanukkazeit im Dezember besucht hat. Ich (Vita) ├╝berh├Ârte Rebekkas* Gespr├Ąch mit einer unserer Leiterinnen, die ihr antwortete: ÔÇ×Oh, ja! Wir feiern jede Woche ein tolles Fest. Kommen Sie doch einfach zu einem unserer Gottesdienste am Samstagmorgen.ÔÇť Und tats├Ąchlich ist Chanukka ein ganz besonderes Fest, das uns daran erinnert, wie Gott sein j├╝disches Volk gerettet, ihm einen Sieg gegen die viel gr├Â├čeren griechischen Feindesm├Ąchte gegeben hat und den gesch├Ąndeten Tempel in Jerusalem wieder einweihen lie├č. Igor rief die rund 40 Teilnehmer ganz klar dazu auf, ihr Leben wieder Gott zu weihen durch die Nachfolge Jeschuas (Jesus), unseres Messias und Retters. ÔÇ×Das war genau das, was ich gerade brauchte!ÔÇť sagte ein anderer Besucher.
Igor & Vita Swiderski, M├╝nchen

 

CHANUKKA-WUNDER
Ich habe auch ein pers├Ânliches Wunder zum Chanukkafest erlebt. Kurz vor der Chanukkafeier in unserer j├╝disch-messianischen Gemeinde habe ich eine Bekannte von meinem Vater aus unserer fr├╝heren Heimatstadt in Russland getroffen. Sie und ihr Mann kennen meine Familie sehr gut. Ich habe sie pers├Ânlich eingeladen. Und sie kam zum Fest. Ich war sehr froh dar├╝ber, dass es ihr gut gefallen hat und sie eine gute Gemeinschaft mit anderen hatte. Sie und ihr Mann sind beide Juden! Bitte beten Sie f├╝r Margarita und ihren Mann, dass sie bald zum Glauben an ihren Messias Jeschua kommen! Noch sehr interessant ist, dass Margarita auch anderen j├╝dischen Freunden meines Vaters ├╝ber ihren Besuch bei unserem Chanukkafest erz├Ąhlt hat. Gott ist treu und tut Wunder!
Evgeni Ivanov, Osnabr├╝ck

 

EVANGELISTISCHE ADVENTSFEIER
Am 1. Advent konnten wir zu uns nach Hause zu einer evangelistischen Adventsfeier einladen. Drei Israelis, ein Muslim und andere (j├╝dische) Freunde waren dabei, und wir hatten viel Freude beim Pl├Ątzchenbacken und Weihnachtsliedersingen. Deborah hat in einer Andacht ├╝ber Jeschua als das Licht gesprochen und ├╝ber Simeon und Hanna, die im Tempel erkannten, dass Er der Messias ist. Daraufhin gab es eine interessante Gespr├Ąchsrunde mit guten R├╝ckfragen. M├Âgen unsere j├╝dischen Freunde und der muslimische junge Mann Jeschua als ihren Messias erkennen!
Deborah & David Haupt, Berlin

 

VIELVERSPRECHENDE PROJEKTE
Im Laufe der vergangenen Jahre haben 1.500 Sch├╝ler unsere Musik- und Kunstschule besucht, ca. 170 Soldaten nach dem Abschluss ihres Dienstes in der Armee an unserem Eagle- (Adler-J├╝ngerschaft) Programm teilgenommen und sind in ihrer Gemeinde und in Evangelisation aktiv geworden. Ca. 4.000 Neueinwanderer haben humanit├Ąre Hilfe und Beratung sowie Schulungen und Seminare durch unser Olim-Projekt erhalten, und einige haben sich unserer Gemeinde angeschlossen. Durch diese Projekte gibt es viele M├Âglichkeiten, Kontakte zu kn├╝pfen und Evangelisation und Seelsorge ganz praktisch anzugehen. Daher m├Âchten wir euch bitten, unser Team hier in Haifa in unserer Gemeinde ÔÇ×Return to ZionÔÇť (R├╝ckkehrer nach Zion) mit Gebet zu begleiten!
Lianne Wall-Krizky, Haifa, Israel

 

KURZ BERICHTET
Beit Sar Shalom in ISRAEL hat ein weltweites digitales Programm in russischer Sprache geschaffen, das nun bereits in 50 L├Ąndern der Erde gesehen und geh├Ârt wird und mehr als zehntausend Abonnenten hat. T├Ąglich gehen Dutzende Briefe von Juden aus der ganzen Welt ein, die Fragen bez├╝glich des Glaubens stellen. Es wurden schon Entscheidungen f├╝r Jeschua getroffen, und Leute wollen zur geplanten Konferenz im n├Ąchsten Jahr nach Israel kommen, um getauft zu werden!

In der UKRAINE arbeitet Beit Sar Shalom mit einem Netzwerk von 20 j├╝disch-messianischen Gemeinden in 13 St├Ądten zusammen. Wir waren in der Lage, viele verschiedene Dienste in den Gemeinden zu unterst├╝tzen: Rehazentren, Gef├Ąngnisarbeit, Jugendprojekte, Evangelisation und humanit├Ąre Hilfe. 2019 wurden Lehrkonferenzen durchgef├╝hrt sowie Seminare f├╝r lokale Gemeinden und evangelistische Hausgruppen (ÔÇ×Worm HousesÔÇť). Durch die verschiedenen Dienste in dem Gemeindenetzwerk haben im letzten Jahr 63 Juden und ├╝ber 20 Nichtjuden Jeschua als ihren Messias und Retter angenommen und sich taufen lassen.