Zeugnisse unserer Mitarbeiter April 2022

ÔÇ×Licht in der Dunkelheit und Hoffnung im ChaosÔÇť

Wenn ich auf den Dienst bei Beit Sar Shalom in Berlin zur├╝ckblicke, bin ich erstaunt ├╝ber die Wirkung, die die Teams aus Israel hier erzielt haben. Die Teams zu koordinieren und zu betreuen, war ein gro├čes Privileg. F├╝r die Fl├╝chtlinge ein Zuhause zu finden, war eine so befriedigende Arbeit f├╝r mich.

Das erste Team arbeitete auf dem Berliner Bahnhof wie Pro┬şfis, predigte das Evangelium und betete mit den Menschen. Sie waren Licht in der Dunkelheit und Hoffnung im Chaos. Dann kam das n├Ąchste Team. Ihre Gebetsbereitschaft und F├╝rsorge f├╝r die Fl├╝chtlinge waren wunderbar. Sie waren wirklich Ver┬şmittler der liebevollen Ber├╝hrung Gottes mit den Ukrainern, die den Bahnhof durchquerten.

Die gro├čartige Nachricht ist, dass beide Teams Menschen zum Herrn f├╝hrten, w├Ąhrend sie beteten, sich k├╝mmerten und den Fl├╝chtlingen halfen, und es war auch wunderbar, dass sie im Bahnhof ein Zeugnis ablegten.

Fiona Sorbala (England) in Berlin

 

ÔÇ×Ein hoffnungsvolles Zeichen f├╝r uns alleÔÇť

Am Schabbat, dem 26. M├Ąrz 2022, wurde in der messianischen Gemeinde in Berlin ein messianisches Paar aus Odessa (Uk┬şraine) getraut. Das Brautpaar wollte eigentlich in der Ukrai┬şne heiraten, aber der Krieg und die Flucht verhinderten dies. Wladimir Pikman erkl├Ąrte sich kurzfristig bereit, sie einfach in Berlin zu trauen. Hallelujah!

Trotz der ungew├Âhnlichen Umst├Ąnde war es ein wunderbares Fest und die Freude war gro├č! Alle halfen mit: Einige ande┬şre ukrainische Fl├╝chtlinge bereiteten festliches Essen vor, die Chuppa (Traubaldachin) wurde mit frischen Blumen dekoriert, es wurde gelacht, gesungen und getanzt.

Und was f├╝r ein hoffnungsvolles Zeichen ist das f├╝r uns alle: Eine Hochzeit erinnert uns daran, dass bald auch die Hochzeit zwischen Jeschua und seiner Braut stattfinden wird, wenn er sein K├Ânigreich des Friedens aufrichtet. Eine Hochzeit weckt die Sehnsucht und das Gebet in uns, dass Jeschua bald wiederkommt. Gerade in dunklen Zeiten ist eine Hochzeit ein Hoffnungsschimmer, dass alles wieder gut wird!

Messianische Gemeinde Berlin

 

ÔÇ×Die Gesichter der Kinder strahlten vor FreudeÔÇť

Der Ort, an dem wir jetzt sind, ist ein Campinggel├Ąnde an einer Kirche in Polen, wo wir in den letzten 14 Jahren ca. 30 Camps f├╝r Kinder und Holocaust-├ťberlebende aus Israel gemacht ha┬şben. Aber dieses Mal war der Grund f├╝r unsere Reise ein ganz anderer. Wir kamen, um Fl├╝chtlingen aus der Ukraine zu hel┬şfen.

Ich f├╝hre Bibelstunden und Seelsorge durch und organisie┬şre verschiedene Veranstaltungen. In den ersten Tagen kamen nur Gl├Ąubige zu unseren Treffen, aber dann haben wir es ge┬şschafft, fast alle zu versammeln. Wir haben Purim gefeiert. Ich erz├Ąhlte die Festtags┬şgeschichte, sprach ein Wort aus der Bibel und die Kinder erhielten Geschenke. Mei┬şne Frau und ihre Helfer haben den ganzen Tag damit verbracht, 130 Geschenke f├╝r die Kinder zu kaufen und zu basteln, und als wir sie ├╝berreichten, strahlten die Ge┬şsichter der Kinder vor Freude. W├Ąhrend wir gemeinsam das Buch Esther lasen, beteten wir, dass der Herr dasselbe Wunder an den Menschen in der Ukraine tun m├Âge. Parallel zu allem habe ich mehreren j├╝dischen Fami┬şlien geholfen, Dokumente und P├Ąsse zu bekommen, um nach Israel zu fliegen, denn viele sind ohne Dokumente in Polen angekommen.

Maxim Katz (Israel) in Polen

 

ÔÇ×Menschen sind dankbar f├╝r ein ÔÇ×HoffnungslosÔÇť

ÔÇ×Ich h├Ątte nie gedachtÔÇť, beichtete meine mittlere Tochter, Sophie (8), k├╝rzlich auf dem Heimweg von unserem Evangelisations┬şeinsatz in der Stadt, ÔÇ×dass es so einfach ist, mit Menschen ├╝ber Jeschua zu redenÔÇť. Unser Evangelisationsteam hat n├Ąmlich eine sehr kreative Methode entwickelt, spielerisch mit Menschen in ein Gespr├Ąch ├╝ber den Retter zu kommen. ÔÇ×Hatten Sie schon ein Hoffnungslos heuteÔÇť, fragen wir die Passanten und bieten ihnen aus einer sch├Ânen Holzbox mit einer gro├čen, goldenen Menorah obendrauf an, ein Los mit einem hoffnungsvollen Vers zu ziehen. Die meisten Leute sind erstaunt, interessiert und sogar dankbar, dass wir in dieser Zeit ÔÇ×ein wenig Hoffnung streuenÔÇť. Dann las┬şsen sie den tiefsinnigen Vers auf sich einwirken und bekommen die Frage, ob sie denn den Autor (ÔÇ×JeschuaÔÇť) kennen. Sogleich entwickelt sich ein Gespr├Ąch ├╝ber das Evangelium. Unser Ziel ist es, den Messias an Sein Volk zu bringen, aber auf dem Weg dorthin machen wir auch alle anderen V├Âlker mit Ihm vertraut!

Igor Swiderski, M├╝nchen