Zeugnisse unserer Mitarbeiter M├Ąrz/April 2021

BESONDERE BEGEGNUNG

Ich musste meinen Dermatologen wechseln. Also vereinbarte ich einen Termin mit einem neuen und kam in die Praxis. Mein neuer Arzt stellte sich mir vor, und dann, zu meiner ├ťberraschung, begann er ├╝ber die Bibel zu sprechen und stellte mir einige Fragen ├╝ber verschiedene Personen aus dem Tanach (Altes Testament). Ich fragte ihn, was all diese Fragen zu bedeuten h├Ątten, warum wandte er sich ausgerechnet an mich? Nach einer kurzen Pause und einem warmen L├Ącheln erz├Ąhlte er mir, dass er, bevor er in den Raum kam, um mich zu sehen, in seinem B├╝ro ins Internet ging, um sich ├╝ber mich zu informieren. So fand er heraus, dass ich ein messianischer Rabbiner bin und er meine Lehre ├╝ber Jesaja-53 gesehen hat. Er erz├Ąhlte mir auch, dass er urspr├╝nglich ein ├Ągyptischer koptischer Christ war und jetzt an Jeschua glaubt.┬áSo habe ich nun ein pers├Ânliches Studium mit meinem neuen Studenten….und Doktor.

Boris Goldin, S├╝dflorida

 

EIN MANN GAB SEIN LEBEN JESCHUA!

Als Hannover vor ein paar Wochen so zugeschneit war und es so kalt war, kaufte ich einige Decken, und wir gingen mit einem Team und dem Wagen mit warmer Mahlzeit zu den Obdachlosen. Diesmal planten wir direkt vor der Notunterkunft zu stehen und warme Suppe und Kaffee zu verteilen. Als wir aber mit dem Security-Team gesprochen hatten, durften wir sogar in die Notunterkunft hineingehen. So ergaben sich einige Gespr├Ąche an den Tischen, wo die Menschen sa├čen und unsere Suppe, Kaffee und einfach die W├Ąrme genossen. Wir durften f├╝r sie beten, f├╝r ihre N├Âte, f├╝r die Kranken. Am n├Ąchsten Tag besuchte sie der Leiter unserer Gruppe, weil ich einem polnisch sprechenden Mann eine warme Jacke versprochen hatte, und ich bin so froh, dass wir so schnell eine in seiner Gr├Â├če gefunden haben. (Zurzeit ist es auch nicht einfach, weil die Gesch├Ąfte einfach zu sind).

Letzten Sonntag waren wir wieder auf den Stra├čen, diesmal war der Hauptbahnhof unser Ziel. Wir merkten gleich von Anfang an, dass der Geist Gottes uns leitete, so wie wir Ihn baten, weil die Menschen offen f├╝r die Gespr├Ąche waren. Wir sprachen mit ihnen, legten den Kranken die H├Ąnde auf, verteilten Bibelteile und Traktate (nat├╝rlich auch warmes Essen, Kaffee und Schokolade). Ein Mann an der Haltestelle, der Russisch sprach, gab sein Leben Jeschua. Es ist n├Ąmlich jetzt so, dass parallel zu unserem Stra├čeneinsatz ein Gebetsteam im Gebetshaus Hannover betet. So danken wir dem Herrn f├╝r jeden Erfolg.

Johann Kelsch, Hannover

 

Zeugnisse unserer Mitarbeiter in Israel:

GOTT SCHENKT NEUE WEGE!

Wegen der Versammlungs- und Ausgangsbeschr├Ąnkungen war es ja nicht m├Âglich, als ganze Gemeinde zusammenzukommen, um dieses Fest geb├╝hrend zu feiern und uns das Anspiel von Purim vor Ort anzusehen. Daher wurden Videoaufnehmen vom Anspiel gemacht und auf YouTube ausgestrahlt. Bei den Vorbereitungen, Proben und Aufnahmen hatten wir eine Menge Spa├č, durften aber auch feststellen, dass in nur 4 Minuten eines Videos viele Stunden harter Arbeit stecken. Im vergangenen Jahr war Purim die Zeit und das Fest, an dem wir als ganze Gemeinde mit vielen G├Ąsten uneingeschr├Ąnkt zum letzten Mal zusammenkommen konnten. Mit Wehmut haben wir w├Ąhrend der Proben daran denken m├╝ssen und wie wenig wir es damals gesch├Ątzt haben.┬áAuf der anderen Seite bietet diese besondere Situation und die moderne Technik neue M├Âglichkeiten, Menschen zu erreichen. W├Ąhrend wir diesen Brief schreiben, wurde das Purim-Video schon 2410-mal angesehen. Genauso werden auch die Online-Gottesdienste von weitaus mehr Menschen angesehen als nur vor Ort. Das Internet ist sicherlich mit Vorsicht zu genie├čen, kann aber auch als Instrument zur Evangelisation effektiv genutzt werden. Die Sozialen Medien k├Ânnen in der jetzigen Situation besonders n├╝tzlich sein.┬áMenschen, die auf der Suche sind nach der Wahrheit und nach Antworten, machen sich nicht selten auf die Suche im Internet, und sie ben├Âtigen die Wegweisung des Allm├Ąchtigen und unsere Gebete. Lasst uns gemeinsam die Zeit weise und kreativ nutzen, unabh├Ąngig von den Umst├Ąnden, weil Zeit ein unsch├Ątzbares Geschenk ist.┬á

Mitarbeiterin in Israel

 

INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN TROTZ DER PANDEMIE!

Vor ein paar Tagen kamen ein paar Leute aus der Ukraine auf mich zu und baten mich, Pastor ihrer kleinen Gemeinde (20 Personen) zu werden. Sie k├Ânnen vern├╝nftigerweise fragen, wie es m├Âglich ist, die ukrainische Gemeinde von Jerusalem aus zu leiten? Die Antwort ist einfach: Internet und Zoom bringen neue M├Âglichkeiten. Im letzten Jahr bildete sich eine Gruppe von Anh├Ąngern meines t├Ąglichen Online-Programms, und schlie├člich beschlossen sie, die Gemeinde zu gr├╝nden und mich zu bitten, dort einmal pro Woche zu predigen und nat├╝rlich die Leiter zu schulen, um mit den t├Ąglichen Herausforderungen der Gemeinde umzugehen. Sie werden vielleicht noch mehr ├╝berrascht sein zu erfahren, dass es bereits die dritte Gemeinde, bestehend aus Juden und Nichtjuden, ist, die ich innerhalb des letzten Jahres ├╝bernommen habe. Ich bin absolut begeistert, den Br├╝dern und Schwestern mit der Lehre ├╝ber den j├╝dischen Messias und die fundamentalen j├╝dischen Wurzeln des Christentums zu helfen.

Mitarbeiter in Israel

 

MEHR TEILNEHMER TROTZ EINSCHRÄNKUNGEN!

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass der COVID-19-Wahnsinn auf der ganzen Welt und auch in Israel volle Fahrt aufgenommen hat. Neue Vorschriften ├╝ber viele Aspekte des menschlichen Lebens schie├čen wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden und schaffen eine sogenannte “neue Normalit├Ąt”. Wir glauben jedoch, dass die wirkliche Normalit├Ąt, die wahre Realit├Ąt dieser Welt ist, dass sie Jesus dringend braucht. Aus diesem Grund verlieren wir unseren Optimismus nicht (auch wenn es manchmal nicht einfach ist) und teilen weiterhin das Evangelium mit den Menschen um uns herum und ermutigen diejenigen, die den Herrn bereits in ihr Leben aufgenommen haben. Trotz der Tatsache, dass unsere kleine Gemeinde im letzten Jahr einen R├╝ckgang der Teilnehmerzahlen aufgrund der Verlegung der Treffen in das Zoom-Format erlebte, hat sich die Zahl der Teilnehmer in letzter Zeit verdoppelt. Gelobt sei der Herr!

Mitarbeiter in Israel