Zeugnisse unserer Mitarbeiter Mai/Juni 2021

JESAJA 53

“Was? 700? Ich bin schockiert!” Ja, das 53. Kapitel des Jesajabuches ist eindeutig! Wer sonst hatte einen sehr bescheidenen Anfang, wurde verstoßen, erfuhr viele Qualen, gab sein Leben wie ein Opferlamm für die Sünden anderer, war im Grab eines Reichen begraben, wurde wieder lebendig und vergibt nun die Schuld von jedem, der zu Ihm kommt? Und das Beeindruckende dabei ist, dass diese Prophezeiung rund 700 Jahre vor der Geburt Jeschuas niedergeschrieben wurde. Tamaz* (Name geändert) war praktisch sprachlos, als wir letztens in unserem regelmäßigen Bibelaustausch am Donnerstagmorgen diese Prophetie besprachen. Er und seine Frau Natalie* leben mit ihren Kindern in einem Flüchtlingslager in der Nähe von München. Dabei ist Natalie* jüdisch und die Lage ist eher angespannt, weil sie die einzigen nicht-Muslime im Lager sind. Tamaz* ist dazu schwer erkrankt, und wir sind dankbar, dass wir ihm helfen konnten, ein hervorragendes Klinikum für die Behandlung zu finden. Bitte beten Sie für des Herrn Segen, Heilung und Errettung für Tamaz* und seine ganze Familie!

Igor Swiderski, München

 

GOTT ERHÖRT GEBETE!

In meinem letzten Brief bat ich Sie eindringlich, für einen neuen Gottesdienstort für unsere russischsprachige messianische Gemeinde zu beten und Gott hat es erhört! Wir wurden eingeladen, die Räumlichkeiten einer lokalen messianischen Gemeinde mitzubenutzen. Sie haben ihr eigenes Gebäude, das fast alle unsere Bedürfnisse abdeckt, aber ihre Gemeinde ist leider sehr klein und älter geworden, so dass sie sich die Hypothek nicht leisten können. So hat Gott gerade diese Allianz orchestriert: Wir haben den Raum, den wir so dringend brauchten, und die Miete, die wir zahlen, hilft, die Hypothek einer anderen Gemeinde zu bezahlen. Danke für Ihre Gebete!

Boris Goldin, Südflorida

 

JESCHUA IST WIRKLICH FÜR MEINE SÜNDEN GESTORBEN?

“Es ist als ob eine große Last mir gerade von den Schultern wegfiel!” Vor der Pandemie kam Valentina*, eine ältere jüdische Dame, in Begleitung ihrer erwachsenen Kinder mehrmals zu den jüdischen Festen unserer Münchner Ets Haim(„Baum des Lebens“) Gemeinde. Seit März 2020 war dies aber leider nicht mehr möglich… Anstelle dessen verschickten wir an die Freunde unserer Gemeinde in München Festtagsgrüße zusammen mit Literatur über den Messias. Valentina* war dankbar, dass wir auch an sie gedacht hatten. Als sie mir letzte Woche über ihre schwierige gesundheitliche Lage erzählte, schlug ich vor, gleich am Telefon für sie kurz zu beten, wie ich es üblicherweise tue. Nach dem Gebet gewann unser Gespräch aber sofort an geistlicher Tiefe: “Jeschua ist wirklich für alle meine Sünden gestorben?” wiederholte sie. Am Ende betete Valentina* selbst, dass der Messias in ihr Leben einkehrt, und empfand sofort eine große Erleichterung. Bitte beten Sie für Valentina*, und dass besonders in diesem Monat, am Ende dessen das große Pessachfest beginnt, viele solcher Gespräche stattfinden mögen.

Igor Swiderski, München

 

OUTREACH UNTER OBDACHLOSEN    

Als Hannover zugeschneit und es so kalt war, kaufte ich einige Decken und wir gingen mit einem Team und dem Wagen mit warmer Mahlzeit zu den Obdachlosen. Wir planten direkt vor der Notunterkunft zu stehen und warme Suppe und Kaffee zu verteilen. Schließlich durften wir sogar in die Notunterkunft hineingehen. So ergaben sich einige Gespräche an den Tischen, wo die Menschen saßen und unsere Suppe, Kaffee und einfach die Wärme genossen. Wir durften für sie beten, für ihre Nöte, für die Kranken. Beim nächsten Einsatz merkten wir gleich, dass die Menschen offen für Gespräche waren. Wir sprachen mit ihnen, legten den Kranken die Hände auf, verteilten Bibelteile und Traktate (natürlich auch warmes Essen, Kaffee und Schokolade). Ein russischsprachiger Mann gab sein Leben Jeschua. Parallel zu unserem  Straßeneinsatz betete ein  Team im Gebetshaus für uns.  So danken wir dem Herrn für jeden Erfolg.                                                                                      

Johann Kelsch, Hannover

GEMEINDEWACHSTUM       

Trotz der Tatsache, dass der Lockdown noch nicht beendet ist und wir die meisten unserer Dienste über das Internet abwickeln müssen, bin ich dennoch sehr optimistisch. Selbst unter solch ungewohnten Bedingungen ist der Herr inmitten seines Volkes. Wir leiten alle unsere Dienste mittels Zoom, und trotz mancher Befürchtungen hat sich unsere Gemeinde nicht verkleinert, sondern neue Menschen haben sich sogar angeschlossen. Zu jeder Bibelgruppe kamen auch neue Besucher hinzu.                                                                          

Dimitry Siroy, Düsseldorf

ONLINE-BIBELTREFFEN GEFRAGT   

Die Corona-Situation reduzierte zwar die Möglichkeit, eine enge Beziehung zu vielen meiner jüdischen Freunde zu pflegen, die ich sonst regelmäßig besuche, aber gleichzeitig eröffnete es mir viele Möglichkeiten, die Besorah (Gute Nachricht) mit dem jüdischen Volk online zu teilen. Unsere wöchentlichen virtuellen Online-Treffen werden sowohl von unseren jüdischen gläubigen Freunden als auch von den Suchenden sehnlichst erwartet. Bitte beten Sie für noch mehr Online-Möglichkeiten und offene Türen für virtuelle Bibelstunden, um das Evangelium mit dem jüdischen Volk zu teilen.                                                                                         

Evgeni Ivanov, Osnabrück

GROSSE ERLEICHTERUNG  

Vor der Pandemie kam Valentina* (*Name geändert), eine ältere jüdische Dame, in Begleitung ihrer erwachsenen Kinder mehrmals zu den jüdischen Festen unserer Münchner Gemeinde. Seit März 2020 war dies aber leider nicht mehr möglich. Stattdessen verschickten wir an die Freunde unserer Gemeinde Festtagsgrüße zusammen mit Literatur über den Messias. Valentina* war dankbar, dass wir auch an sie gedacht hatten. Als sie mir dann am Telefon über ihre schwierige gesundheitliche Lage erzählte, schlug ich vor, für sie kurz zu beten. Nach dem Gebet gewann unser Gespräch sofort an geistlicher Tiefe: “Jeschua ist wirklich für alle meine Sünden gestorben?” wiederholte sie. Am Ende betete Valentina* selbst, dass der Messias in ihr Leben einkehrt, und empfand sofort eine große Erleichterung. Bitte beten Sie für Valentina*, dass sie im Glauben zunimmt und in der Nachfolge Jeschuas wachsen kann.                                                                                                         

Igor Swiderski, München

NEUE GEMEINDEN OHNE GRENZEN  

Vor einiger Zeit kamen ein paar Leute aus der Ukraine auf mich zu und baten mich, Pastor ihrer kleinen Gemeinde (20 Personen) zu werden. Internet und Zoom machen es möglich, sie von Jerusalem aus zu leiten. Im letzten Jahr hatte eine Gruppe von Teilnehmern meines täglichen Online-Programms beschlossen, eine Gemeinde zu gründen und mich zu bitten, dort einmal pro Woche zu predigen und die Leiter zu schulen, um mit den täglichen Herausforderungen der Gemeinde umzugehen. Es ist bereits die dritte Gemeinde, bestehend aus Juden und Nichtjuden, die ich innerhalb des letzten Jahres übernommen habe. Ich bin absolut begeistert, den Brüdern und Schwestern mit der Lehre über den jüdischen Messias und die fundamentalen jüdischen Wurzeln des Christentums zu helfen.                              

Mitarbeiter, Israel